Betreutes Wohnen für Gefährdete

Oder sind Sie substituiert und haben immer wieder Beigebrauch. Befinden Sie sich in einer für sie ausweglosen Situation und ihr Überleben ist gefährdet?

Was können Sie tun?

Nehmen Sie telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf! Das kann auch anonym geschehen.

Informationsgespräch

Sollte der erste Kontakt für sie positiv verlaufen, dann können sie gern in die Wohnhilfeprojekte Vorort in der Stadt Osnabrück oder in Hagen Osnabrück zu einem Informationsgespräch kommen. Hier erfahren die verantwortlichen Sozialarbeiterinnen von ihnen, in welchen Lebenssituationen sie Unterstützung wollen. Sie haben die Möglichkeit, sich die Einrichtung anzuschauen und zu prüfen, ob sie dort für maximal ein Jahr eine Lebensveränderung erarbeiten möchten. Die Sozialarbeiterinnen suchen Sie auf Anfrage auch in einem Krankenhaus oder in einer Haftanstalt auf. Alle Inhalte dieser Gespräche unterliegen der Schweigepflicht.

Aufnahme

Sollten sie sich entschieden haben, nach neuen Lebensmöglichkeiten zu suchen, dann nehmen wir sie auf. Voraussetzung ist ggf. eine vorherige Stabilisierung in einer Entgiftungsbehandlung und die mögliche Einstellung auf ein Substitut, sofern sie das wünschen. In der ersten Zeit des Aufenthaltes findet ein sogenanntes Clearing statt. Wir verstehen darunter die körperliche und geistige Erholung nach dem Drogengebrauch. Darüber hinaus klären wir gemeinsam mit ihnen ihre Lebenssituation (Finanzen, ggf. strafrechtliche Anfragen, Schulden). Wir motivieren sie, weitere ärztliche Behandlungen in Anspruch zu nehmen, um eine Verschlimmerung ihres Gesundheitszustandes zu verhindern. Dazu gehören internistische Behandlungen bei Hepatitis C oder HIV und auch eine zahnärztliche Versorgung.

Sollten sie den Wunsch haben, eine Suchtberatung und/oder eine Vermittlung in eine Therapie in Anspruch zu nehmen, so werden wir sie dabei unterstützen und ihnen Ansprechpartner nennen. Unsere Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe in Stadt und Landkreis Osnabrück ist vielfältig und kann ihnen ebenfalls vermittelt werden.

Wenn sie sich im Verlauf des Aufenthaltes in einer unserer Wohngemeinschaften stabilisiert haben, suchtmittel- oder beigebrauchsfrei sind und sich beruflich orientieren wollen, dann nutzen wir unsere Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jobcenter oder der MaßArbeit. Ihre Ziele und Wünsche sind dabei maßgeblich. Nach Ablauf der Zeit bei uns begleiten wir Sie bei der Wohnungssuche.

NoGo´s

Während des Aufenthaltes bei uns unterstellen wir Ihnen, dass sie ihre bisherige Lebenssituation verändern wollen. Wir erwarten für diese Zeit, dass sie auf Alkohol- und Drogenkonsum verzichten. Das kontrollieren wir nach unserem Dafürhalten. Darüber hinaus erwarten wir in unseren Einrichtungen Gewaltfreiheit und trainieren mir ihnen alternative Auseinandersetzungsmöglichkeiten.

Voraussetzungen

Um sich in einer unserer Wohngemeinschaften neue orientieren zu können, müssen sie Bürger der Stadt oder des Landkreises Osnabrück sein und den Wunsch nach einer Neuorientierung nach Drogengebrauch haben. Ihrer Nationalität und Religion begegnen wir offen.

Wohngruppe Osnabrück

Telefon: (0541) 3354519 

Mail: cwesterveld@caritas-os.de

Wohngruppe Hagen

Telefon: (05426) 9494-0

Mail: MMeyer@caritas-os.de