Sonnenschein-Preis
Grundlage ist eine jährliche Ausschreibung, die jeweils unter einem bestimmten Jahresthema steht. Die Auszeichnung wird vom Weihbischof Johannes Wübbe gemeinsam mit dem Stiftungsvorstand Ludger Abeln überreicht. Die Verleihung findet am Caritas-Sonntag statt.
Vorschläge für den Sonnenschein-Preis
Für den Sonnenschein-Preis können sich engagierte Einzelpersonen oder Gruppen nicht selbst bewerben. Sie müssen von Dritten vorgeschlagen werden, zum Beispiel von Kirchengemeinden, Verbänden, Einrichtungen, Beratungsstellen oder Bürgerinnen und Bürgern. Damit ein Vorschlag berücksichtigt werden kann, gelten folgende Kriterien:
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Die ehrenamtliche Tätigkeit der Person oder Gruppe entspricht den christlichen Zielen caritativen Engagements.
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Das Engagement steht in Verbindung mit der katholischen Kirche. Aktivitäten mit ökumenischer Ausrichtung sind ausdrücklich eingeschlossen.
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Das ehrenamtliche Engagement findet im Bistum Osnabrück statt.
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Mitarbeitende der katholischen Kirche, die auch hauptberuflich dort tätig sind, können nicht ausgezeichnet werden.
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Das Preisgeld muss für das unterstützte Engagement oder Projekt verwendet werden.
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Das Engagement muss über die Preisverleihung hinaus fortbestehen, damit das Preisgeld nachhaltig für das Projekt oder die Initiative eingesetzt werden kann.
Carl Sonnenschein
Der Sonnenschein-Preis für ehrenamtliches Engagement ist nach Carl Sonnenschein benannt. Sonnenschein war katholischer Priester, der unter anderem in Berlin als Sozialreformer wirkte. Eines der vielen Anliegen Sonnenscheins war die Förderung sozialen Engagement eines jeden Katholiken. Auch die Geschäftsstelle des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück e.V. ist nach dieser großen Persönlichkeit benannt.