Voneinander lernen: Beispiele für gelungenes Qualitätsmanagement

 Beim Fachtag "Vielfältig - bunt - lebendig: Kitas im Bistum Osnabrück" im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen haben Kita-Leitungen, pädagogische Mitarbeitende und Trägervertreter die Möglichkeit genutzt, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und miteinander weiterzudenken.
23 Kitas aus dem Bistum präsentierten ihre Best-Practice-Beispiele auf dem Fachtag. Sie gaben einen Einblick in ihre gelebte alltägliche Arbeit wie in ihre Einrichtungshandbücher, die sie im Rahmen des Qualitätsmanagements (QM) einzigartig gestaltet haben.

Allgemeines

A1.1 Selbstverpflichtung des Trägers

 umgesetzt in den Kindertagesstätten in Trägerschaft der Stadtpfarrei St. Augustinus, Nordhorn.

Kirche Nordhorn

Aussagen aus der Selbstverpflichtung des Trägers:

  • Das Qualitätsmanagementhandbuch beschreibt auf der Grundlage von Arbeitsprozessen das Qualitätsmanagementsystem unserer Tageseinrichtung für Kinder.
  • Die Mitarbeiter*innen unserer Einrichtung sind beauftragt, ihren Beitrag, auf der Grundlage unseres Leitbildes, der Verwirklichung unserer Qualitätspolitik und der Erreichung der Qualitätsziele zu leisten.
  • Dazu setzen sie alle erforderlichen Festlegungen im Qualitätsmanagement-System um und beteiligen sich aktiv an einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
  • Mit der Verwirklichung der in unserem vorliegenden Qualitätsmanagementhandbuch beschriebenen Prozesse (Prozesslandschaft) entspricht der Träger seiner Organisations- und Aufsichtspflicht und unterstreicht damit das besondere Qualitätsbewusstsein der Tageseinrichtung für Kinder.
  • Dazu benennt der Träger eine verantwortliche Person.

Warum wurde die Erarbeitung der Einrichtungshandbücher so umgesetzt? Was war das Ziel?

Ausgangssituation:

  • Gründung der Stadtpfarrei St. Augustinus (1 Träger - 5 Kitas)
  • Alle 5 Kitas haben den Auftrag ein Einrichtungshandbuch zu erstellen

Feststellung:

  • Nicht jede Einrichtung muss das "Rad neu erfinden", alles alleine machen, es gibt durchaus Gemeinsamkeiten, gerade im A, B und D-Bereich des Handbuches
  • Blick auf vorhandene Ressourcen bei Leitungen und Träger während der Erstellung und der Umsetzung der Handbücher
  • C-Prozesse (päd. Prozesse) sind das Herzstück einer jeden Kita; diese können und sollten von Kita zu Kita unterschiedlich sein

Umsetzung:

  • Eine verantwortliche Person auf Trägerebene wurde benannt
  • Regelmäßige Treffen zwischen verantwortlicher Person und den Kita-Leitungen fanden statt
  • Immer zwei bis drei Personen haben Prozessefür diese Arbeitstreffen vorbereitet, die dann geprüft und zur Freigabe beim Träger vorbereitet wurden
  • Diese Prozesse, die für die fünf Kitas vereinheitlicht wurden, sind aufgelistet und der Umgang mit ihnen wurde vereinbart (siehe A1.1.1 Ergänzung für Träger mit mehreren Kitas)

Was wurde in dieser Arbeitsphase  festgestellt?

Durch das Erarbeiten der einzelnen Prozesse für die Einrichtungshandbücher wurde nochmals deutlich, wo welche Verantwortungsbereiche und Aufgaben liegen.

Mit Blick auf das Gesamtsystem Kita lassen sich diese wie folgt zusammenfassen:

Aufgaben des Trägers:

  • Organisations- und Aufsichtspflicht
  • 1x jährliches Mitarbeitergespräch mit der Leitung
  • Jahresgespräch mit dem Team über die zukünftigen Ziele der Einrichtung
  • Jährlich internes Audit
  • QM Bewertung
  • Verantwortung für ständige Weiterentwicklung des QM-Systems
  • Benennung einer verantwortlichen Person

Aufgaben der Mitarbeiter*innen

  • Umsetzung aller Festlegungen in den Prozessen des QM-Systems
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • Verbindlichkeit für alle Mitarbeiter*innen
  • Ausrichtung der Arbeit an den Aussagen des Leitbildes
  • Verwirklichung der Qualitätspolitik
  • Erreichen der Qualitätsziele
  • Wissen, dass die Weitergabe von Prozessen an Dritte verboten ist

Wie gehen wir mit Veränderungen von Prozessen im A, B, oder D-Bereich um?

  • Veränderungen im Bistumsrahmenhandbuch werden mit der Leitung-Träger-AG geprüft
  • A, B und D-Prozesse werden in der Leitung-Träger-AG überarbeitet
  • Das überarbeitete Original geht an den Koordinator zur Besprechung mit den Pfarrern
  • Unterschrift der Pfarrer
  • Der Koordinator trägt Sorge dafür, dass alle Kitas immer die aktuellste Prozessversion vorliegen haben
  • C-Prozesse überarbeitet jede Kita für sich

Unser Gewinn ist:

  • Klare einheitliche Strukturen in der Stadtpfarrei
  • Der Träger muss sich auf nur eine Arbeitsweise einstellen, z.B. bei Neueinstellungen
  • Transparenz
  • Sicherheit
  • Gleichbehandlung der Kitas
  • Bei Erarbeitung neuer Prozesse oder der Überarbeitung vorhandener Prozesse können die Synergieeffekte genutzt werden

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A2 Vernetzung mit der Kirchengemeinde

 umgesetzt in den drei katholischen Kindertagesstätten in Trägerschaft der Kirchengemeinde St. Andreas, Emsbüren.

Aus der Definition des Prozesses:

Jede katholische Tageseinrichtung für Kinder ist ein Teil der Pfarrgemeinde. Sowohl in der Pfarrgemeinde selbst als auch in der Tageseinrichtung für Kinder werden die vier Grunddienste der Kirche verwirklicht:

  1. Mit der Tageseinrichtung für Kinder schafft die Pfarrgemeinde einen Ort der Begegnung und Gemeinschaft (Koinonia) für alle Beteiligten.
  2. Die Tageseinrichtung für Kinder der Pfarrgemeinde bietet Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder als familienergänzende Hilfe an (Diakonia).
  3. In der katholischen Tageseinrichtung für Kinder erleben und erfahren die Kinder die befreiende Botschaft Jesu (Martyria).
  4. Die katholische Tageseinrichtung für Kinder ist auch ein Ort für gottesdienstliche Feiern und Feste (Liturgia).

Die Tageseinrichtung für Kinder, insbesondere das Haus für Kinder und Familien hat sich zu einem Ort  entwickelt, wo sich Kinder, Eltern, Familie und Gemeinde begegnen.

Ziele des Prozesses:

  • Eltern haben KontaktzuHaupt- und Ehrenamtlichen Vertreter*innen (KV, PGR, Pastorales Team) und Gruppen der Kirchengemeinde
  • Kinder erleben christliche Traditionen/Rituale und Werte in der Kindertagesstätte und Kirchengemeinde (z.B. Kirchenjahr)
  • Pädagogische Mitarbeiter*Innen profitieren von den (religionspädagogischen) Kompetenzen des Pastoralen Teams
  • Gegenseitige Unterstützung bei der Vorbereitung von Kindergottesdiensten, Festen und Veranstaltungen

Unsere Leitgedanken:

  • Unsere Kindertagesstätten sind ein lebendiger teil unserer Pfarrgemeinde. Sie sind Orte, in denen die befreiende Botschaft Jesu Christi verkündet und gelebt wird.
  • Die religionspädagogische ARbeit in den Kindertagesstätten ist ein Tiel des Gesamtkonzeptes der Familienpastoral.
  • Erste Begegnungen in der Gemeinschaft erleben die Kinder durch christliche Rituale, gemeinsames Beten, im Ablauf des Kirchenjahres und in den Gottesdiensten.
  • Den Familien schaffen unsere Kindertagesstätten viele Möglichkeiten der Begegnung und gestalten so das Gemeindeleben in unserer Pfarrgemeinde aktiv mit.

Wie wirkt sich unsere Zusammenarbeit zwischen Kita und Kirchengemeinden auf den unterschiedlichen Ebenen konkret aus?

Kinder:

  • Besuche in den Kita-Gruppen vom Verantwortlichen aus dem Pastoralteam
  • Religionspäd. Einheiten mit den Kindern
  • Fastenweg in der Kirche oder/und in der Kita
  • Namenstag feiern
  • Kirchenerkundungen und Kinderbibeltage
  • ...

Eltern:

  • Elterncafé
  • Gemeinsame Elternabende
  • Impulse zum Advent für Eltern und Erzieher*innen
  • ....

Familien:

  • Gemeinsame Wortgottesdienste zu Anlässen in der Kita/Kirche
  • Kirchenerkundungen
  • ...

Kita-Team:

  • Enger Kontakt zwischen Ansprechpartner für Kita-Leitungen und Erzieher*innen ermöglichen einen guten Austausch
  • Persönliche und fachliche Begleitung der Erzieher*innen durch Arbeitskreise, Teambesprechungen, Teamklausuren, Oasentage...
  • ...

Positiv an dieser Zusammenarbeit

  • die päd. Fachkräfte erfahren Unterstützung in religiösen Fragen
  • Ressourcen werden gegenseitig zur Verfügung gestellt
  • Aufgrund der vielfältigen Ressourcen können unterschiedlichste Angebote für Kinder und deren Familien geschaffen werden
  • Frühe Anbindung an die Kirchengemeinde
  • Eltern haben Treffpunkte in der Kita und der Kirchengemeinde

Seitenblicke

Durch die enge Zusammenarbeit der pastoralen Mitarbeiter*innen der Kirchenge

meinde, der Leiter*innen der Kindertagesstätten, Mitarbeiter*innen der politischen Gemeinde und Mitarbeiter*innen des Caritasverbandes Emsland ist das Netzwerk Seitenblicke entstanden.

Die Initiative Seitenblicke unterstützt Familien und Alleinerziehende vor Ort, die sich in sozialen Notlagen befinden.

 

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Führungsaufgaben

B2 Leitbild, pädagogisches Konzept, Qualitätspolitik und davon abgeleitete Ziele

 umgesetzt in den katholischen Kindertagesstätten der Pfarreiengemeinschaft Ankum, Eggermühlen, Kettenkamp

Aus der  Definition des Prozesses:

  • Das Leitbild beschreibt eine Grundorientierung, formuliert Grundsätze und Werte, enthält Visionen sowie Leitideen, aus denen zentrale Ziele abgeleitet werden.
  • Die pädagogische Konzeption beschreibt fachliche Arbeitsmethoden, mit denen die Leitziele erreicht werden.
  • Leitbild und pädagogische Konzeption richtet sich nach trägerspezifischen Vorgaben und gesetzlichen Grundlagen aus.
  • Der Träger hat die Verantwortung für das Vorhandensein des Leitbildes, der päd. Konzeption und der Überprüfung der Umsetzung und Wirksamkeit, sowie eine ständige Weiterentwicklung.
  • Der Träger kommuniziert Ziele für die Einrichtung mit den Mitarbeiter*innen

Ziele aus dem Prozess:

  • Das Leitbild und die Konzeption sind vorhanden.
  • Überprüfung der Zufriedenheit mit der Orientierung und Umsetzung des Leitbildes und Konzeption erfolgt alle zwei Jahre
  • Überprüfung der Ziele für die Einrichtung erfolgt

Das ist für unsere Kita wichtig….
….. unsere Ziele:

  • Die Kita ist ein wichtiger Ort der Gemeinde, an dem sie ihren seelsorgerischen Auftrag zum Wohle von Kindern und Familien verwirklicht.
  • Unsere Kirchengemeinde sieht die Aufgabe der Kindertagesstätte darin, die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes zu fördern, die Familien in der Erziehung zu unterstützen, zu begleiten und so die Gesellschaftpositiv mitzugestalten.
  • Das Leitbild und die Konzeption sind ein Fundament für alle Mitarbeiter*innen und Auszubildende.
  • Das Leitbild ist "geerdet" - Erfahrungen, Einstellungen und Haltungen aller Beteiligten (Kita- Mitarbeiter, Leitung, Hauptamtliche, PGR und KV aus den drei Kitas der Pfarreiengemeinschaft) sind mit eingeflossen.
  • Die Konzeption wird gemeinsam mit allen pädagogischen Mitarbeiter*innen entwickelt und stetig aktualisiert.

Was unterstützt uns?

Als konfessionelle Einrichtung ist es uns ein Anliegen, Glauben und Leben miteinander zu verbinden.
Drei Erzieherinnen verfügen über die Zusatzqualifikation "religionspädagogische Fachkraft im Elementarbereich"; auch von allen anderen Mitarbeitenden wird das oben genannte Anliegen aktiv mitgetragen.
Zur Stärkung der Teamgemeinschaft und der eigenen religiösen Sprach- und Handlungsfähigkeiten bietet der Träger alle 2 Jahre "Oasentage" für die Mitarbeiter*innen an.


Wie sieht die Umsetzung konkret aus?

Zu den besonderen religionspädagogischen Angeboten unserer Einrichtung gehören:

  • mind. einmal jährlich von Kindern und Erzieher*innen besonders mitgestaltete Familiengottesdienste
  • der gelebte kirchliche Jahreskreis
  • die Lernwerkstatt "Kirchendetektive"
  • der Trostkoffer mit verschiedenen Materialien zur Trauerbewältigung
  • die gemeinsame Wortfeier zum Kitajahresabschluss unserer zukünftigen Schulkinder als gemeinsames gruppenübergreifendes Projekt
  • "das geheimnisvolle Zimmer"- ein Raum für religionspädagogische Angebote

Unser Gewinn ist…

  • dass unsere Erzieher*innen einen unverzichtbaren Anteil an der Gemeindepastoral haben, indem sie das christliche Gottes- und Menschenbild selbst leben und an die Kinder und Familien in ihrer konkreten Alltagswirklichkeit weitergeben.
  • dass die Hauptamtlichen der Kirchengemeinde Präsenz in der Kita zeigen und aktiv am Geschehen teilnehmen.
  • ein kontinuierliches Reflektieren unserer Arbeit.
  • die Gewährleistung der stetigen Weiterentwicklung unserer Kindertagesstätte und der pädagogischen Mitarbeiter*innen.
  • die auf verschiedenen Ebenen (Kleiner Qualitätszirkel, Träger, Gesamtteam, Managementbewertung) erfolgte Zielerarbeitung.


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B3 Religion und Glaube

 umgesetzt in der Katholischen Kindertagesstätte St. Pius, Osnabrück.

Aus der Definition des Prozesses:

Logo Kita St. Pius_OS


Glaube und Religion gehören zur Wirklichkeit der Welt.
Religiöse Erziehung aus dem Geist des Evangeliums bildet einen unverzichtbaren Bestandteil der pädagogischen Arbeit in den katholischen Kitas.

Ziele des Prozesses:

  • Religion und Glaube sind Aspekte ganzheitlichen Lernens und unterstützen die Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit
  • religiöse Erziehung muss den Eltern in den Zielen, Inhalten und Methoden offen und transparent sein
  • Kirchengemeinde und Kita gestalten den Lebensraum für Kinder und Familien gemeinsam und führen Angebote des pastoralen Netzwerkes zusammen
  • päd. Mitarbeiter*innen sind für Kinder und Familien Kontaktpersonen zur Kirchengemeinde, die christliche Grundwerte erfahrbar machen und für diese eintreten

Für unsere Kita ist wichtig:

  • Verknüpfung von Kita und Kirchengemeinde
  • gemeinsames Tun von Jung und Alt
  • das Gefühl verstärken:
    "wir gehören zusammen - wir brauchen einander"
  • Gottes Wirken auf vielfältige Art verdeutlichen

Aufgrund unserer Ziele wurde das Projekt "Gemeinsam auf den Wegen Jesu" entwickelt und umgesetzt

Für die Umsetzung waren folgende Schritte im Team und beim Träger notwendig:

  • Verantwortlichkeiten(Projektleitung) klären
  • Entwickeln der Projektes
  • zeitliche Freistellung der Projektleitung von der direkten Gruppenarbeit
  • Räumlichkeiten klären
  • Materialien zur Verfügung stellen
  • Ideen im Team entwickeln, wie dieses Projekt auch nachhaltig in den Alltag der Kita einfließen kann

Unser Gewinn und positiver Nutzen sind…

  • Kinder und Senioren treffen sich in der Kirche, auf der Straße, beim Einkaufen
  • Die Senioren freuen sich über das Tun mit Kinder
  • Große und kleine Gemeindemitglieder lernen sich kennen und bereiten sich gegenseitig Freude
  • Aus den Kontakten in der Kita entwickeln sich private Kontakte und Beziehungen
  • Das Projekt wirkt im Alltag der Kindertagesstätte nach, indem einmal im Monat ein entsprechendes Angebot gesetzt wird

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B4 Vom Bedarf der Familien zum Haus für Kinder und Familien

 umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Marien, Quakenbrück

Logo St. Marien Quakenbrück

Aus der Definition des Prozesses:

Die Tageseinrichtung für Kinder soll vor Ort Antwort geben auf die vielfältigen Lebenssituationen der Familien und den damit verbundenen Bedarfen.
Je nach regionaler Lage werden die Häuser für Kinder und Familien auf Grund der unterschiedlichen Bedarfe eine unterschiedliche Angebotsstruktur entwickeln. Differenzierung und Eigenaktivität sind gewollt. Die Einrichtungen befinden sich in einem stetigen Prozess, der aktuelle Entwicklungen in Familien mit aufnimmt und sich auf dieser Basis immer wieder neu orientiert.

Ziele des Prozesses:

Ausgehend vom pastoralen Auftrag der Tageseinrichtung für Kinder, wie er im Leitbild beschrieben ist,  ist die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Häusern für Kinder und Familien ein konkreter Ausdruck einer diakonisch ausgerichteten Kirche. Jeder Träger einer Tageseinrichtung für Kinder im Bistum Osnabrück ist durch die Bistumsleitung aufgefordert seine Einrichtung zum Haus für Kinder und Familien weiter zu entwickeln. Auf der Grundlage einer aktuellen Bedarfserfassung, sollen sowohl  Betreuungsangebote für Kinder als auch Begleitungs-, Begegnungs-, Beratungs- und Bildungsangeboten für Eltern und Familien angeboten werden, die die jeweils individuell notwendige Ausgestaltung der einzelnen Einrichtung für die Eltern und Kinder vor Ort gewährleisten.


Unsere  Ziele:

  • Alle Familien - unabhängig ihrer Herkunft oder ihres Bildungsstandes - sollen sich willkommen fühlen.
  • Wir möchten den Familien auf Grundlage unseres christlichen Leitbildes auf einer Wegstrecke ihres Lebens Begleitung und Unterstützung geben.
  • Wir möchten in unserem Haus für alle Familien aus dem Sozialraum eine Anlaufstelle sein. Sie sollen hier Begegnung und Beratung erfahren und erleben.
  • Die Familien, deren Kinder wir betreuen, sollen bei uns Unterstützung bei den  Herausforderungen des alltäglichen Lebens erfahren.
  • Um eine gute Unterstützung bieten zu können, wollen wir die aktuellen Bedarfe der Familien kennenlernen. Auf dieser Basis entwickeln wir passgenaue Angebote für Familien und berücksichtigen dabei die Vielfalt.
  • Durch die Erziehungspartnerschaften mit den Familien sind wir auch nach dem Ende der Kitazeit eine Anlaufstelle für sie.

Auswirkungen auf unsere Praxis:

  • Wir verändern unsere Angebote, in dem z. B. Aktionen vom Abend in den Nachmittag verlegt werden. Dabei versuchen wir, die Angebote so zu planen, dass es die gesamte Familie nutzen kann (Kennlernnachmittage, Laternenbasteln mit Kindern,…).
  • Wir pflegen einen respektvollen Umgang in der Wahrnehmung anderer Kulturen und Religionen.
  • Familien werden individuell unterstützt durch die Begleitung zu Ämtern,
    Hilfen von Übersetzern o. ä.
  • Die Gemeindereferentin ist eng mit der Kita verbunden und gestaltet in Absprache mit dem Team religiöse Impulse, die diereligiöse Arbeit des Kita-Teams ergänzen und unterstützen, u.a. durch Besuche in der Kirche, auf dem Friedhof, in der Sakristei usw
  • Die Kinder der Einrichtung werden durch die gemeinsamen Marktgottesdienste mit anschließendem Frühstück mit den Senioren in das Gemeindeleben einbezogen.
  • Spezielle Angebote zu religiösen Themen, z. B. Entdeckungstouren in der Kirchengemeinde,
    Egli-Figurenworkshop
  • Spezielle Angebote für Eltern, z. B. KESS-Kurse
  • Spezielle Angebote für Familien, z. B. Familienspaziergang, Familienaktionen, Waldtage, Lebkuchenhaus, FuN-Kurse (Familie, Baby, Kleinkind), Adventsfrühstücke

Unser Gewinn ist:

  • Wir sind durch die Angebote für die Familien gut in das Netzwerk des Sozialraums eingebunden.
  • Die Vielfalt der Familien erleben wir als Bereicherung, denn sie verändert unsere Einstellung dem Neuen gegenüber.
  • Wir sind in das Gemeindeleben eingebunden und die Eltern haben die Möglichkeit, durch uns einen Anlaufpunkt in der Kirchengemeinde zu finden.
  • Wir erleben, dass Eltern uns als Erziehungspartner wahrnehmen.
  • Die Eltern unterstützen sich gegenseitig.
  • Kinder lernen die Vielfalt der Menschen, die uns besuchen kommen, kennen.
  • Eltern sehen uns als Anlaufstelle und suchen unseren Rat.

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B5.06 Teamarbeit und Teamentwicklung Wellingholzhausen

 umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Ursula, Melle-Wellingholzhausen

Aus der Definition des Prozesses:

Teamarbeit bedeutet die Arbeit von verschiedenen Fachkräften mit dem gemeinsamen Ziel bestimmte funktionsgeregelte Aufgaben und Ziele zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. In diesem Zusammenhang werden gemeinsam effiziente Lösungen entwickelt. Um dies im Team zu erreichen sind ein Gemeinschaftssinn und die Mitbestimmung von Methoden, Inhalten und Zielen erforderlich.
Dieser Teamentwicklungsprozess, der die Bereiche Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Teamentwicklung umfasst, erfordert Steuerung und Interventionen seitens der Führung.
Um Freude an der Zusammenarbeit, effiziente und effektive Leistungen zu erlangen sind Motivation, gegenseitiges Feedback als auch eine regelmäßige Bewertung der Zusammenarbeit erforderlich.

Ziele des Prozesses:

Die pädagogischen Mitarbeiter*innen setzen ihre Ressourcen und Fähigkeiten zur Erreichung der Einrichtungsziele ein.
Die Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar und nachvollziehbar geregelt.


Unser Ziel:

Gemeinsame Strukturierung und Gestaltung des neuen verlängerten Vormittages unter Einbezug aller päd. Mitarbeiter*innen mit ihren jeweiligen Arbeitspositionen und ihren beruflichen und persönlichen Ressourcen und Sichtweisen

 

Studientag der pädagogischen Mitarbeiter*innen

Kernziele:

  • Einbeziehung der Mitarbeiter*innen in die neue Betreuungsstruktur der Kita
  • Gemeinschaftlich erarbeiteter Tagesablauf für die neue Kernzeit
  • Wertschätzung untereinander
  • Einsicht in veränderte gesellschaftliche und familiäre Strukturen
  • Gemeinsam Möglichkeiten für die neue Struktur finden
  • Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen
  • Strukturen schaffen, in denen der niedersächsische Bildungsplan umgesetzt werden kann
  • Verlässliche Strukturen sowohl für Kinder und Eltern als auch für Mitarbeiter*innen schaffen

Für unser gemeinsames Gelingen war wichtig:

Aktuelle Abfrage der Arbeitsmotivation anhand von vorbereiteten Kurzaussagen:

 Schaubild St. Ursula

  

 

 

 

 

 

 

  

Und….

  • "Auflockerung" und Zeit für "zwischenmenschliche" Kontakt in den Pausenzeiten
  • gemeinsamen Mahlzeiten
  • Kleingruppenarbeit
  • "lustige" Comic-Denkanstöße

Für uns wichtige Kernaussage:

Um Freude an der Zusammenarbeit, effiziente und effektive Leistungen zu erlangen, sind Motivation, gegenseitiges Feedback als auch eine regelmäßige Bewertung der Zusammenarbeit erforderlich.

Unser Gewinn ist…

  • Ein für alle Mitarbeiter*innen nachvollziehbarer Prozess, wie wir zu den einzelnen Ergebnissen gekommen sind
  • Gemeinschaftsgefühl erleben - jede/jedererlebt sich als vollwertiges Mitglied des Teams und kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen
  • Das Team wird von Eltern und Außenstehenden als Einheit wahrnehmbar
  • Jedes Teammitglied ist an der Gestaltung der Einrichtung und ihrer Weiterentwicklung beteiligt und identifiziert sich persönlich damit

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B5.06 Teamarbeit und Teamentwicklung Papenburg

 umgesetzt in der Katholischen Kinderstagesstätte St. Marien, Papenburg

Aus der Definition des Prozesses:

  • Teamarbeit bedeutet die Arbeit von verschiedenen Fachkräften mit dem gemein-samen Ziel bestimmte funktionsgeregelte Aufgaben und Ziele zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.
  • Dieser Teamentwicklungsprozess, der die Bereiche Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Teamentwicklung umfasst, erfordert Steuerung und Interventionen seitens der Führung.
  • Um Freude an der Zusammenarbeit, effiziente und effektive Leistungen zu erlangen sind Motivation, gegenseitiges Feedback als auch eine regelmäßige Bewertung der Zusammenarbeit erforderlich.

Ziele des Prozesses:

  • Die päd. Mitarbeiter*innen setzen ihre Ressourcen und Fähigkeiten zur Erreichung der Einrichtungsziele ein.
  • Die Aufgaben und Zuständigkeiten sind klar und nachvollziehbar geregelt.

Warum haben wir das System der "zuständigen Mitarbeiter*in" (ZMA) in unsere Kita eingeführt?

  • Es gibt viele Anforderungen in den Kitas, die jede/r Einzelne/Einzelner im Team im Blick haben und umsetzen muss - das wurde zunehmend eine Herausforderung für die päd. Fachkräfte.
  • Unser Anspruch an unsere päd. Arbeit, an die Organisation dieser Arbeit und anderer Arbeitsabläufe ist hoch und diesem wollten und wollen wir gerecht werden.
  • Vorhandene Potentiale bei den Mitarbeiter*innen werden gesehen und sollen zielgerichteter eingesetzt werden.

Was macht unser Team aus?

Wir haben in unserem Team Mitarbeiter*innen

  • mit verschiedenen Ausbildungen, Zusatzausbildungen, Fortbildungen
  • mit unterschiedlichen Handlungs- und Fachkompetenzen - Berufserfahrungen
  • mit verschiedenen Stärken, Neigungen, Interessen, Fähigkeiten, Kenntnissen
  • mit unterschiedlichen Erfahrungen, Kontakten,
  • und, und, und …

Wir sind ein Team mit Spezialisten,...

  • die bestimmte Dinge besser können als andere
  • denen bestimmte Tätigkeiten einfachervon der Hand gehen als anderen
  • die bestimmte Aufgaben lieber mögen

All dies hat seinen Wert und ist von gleichwertiger Bedeutung.

ZMA - das bedeutet für uns:

Unsere ZMA - zuständige Mitarbeiter*innen - sind verantwortlich für bestimmte Themen, Bereiche, Angebote, Tätigkeiten…
Diese unterschiedlichen Persönlichkeiten mit ihren individuellen Kompetenzen erkennen wir an, schätzen sie und nutzen sie zur Weiterentwicklung des Einzelnen und der Einrichtung.

ZMA (einzelne Mitarbeiter*innen oder ein kleine Gruppe von zuständigen Mitarbeiter*innen)

  • können sich auf die übertragene Aufgabe konzentrieren , sie effizienterledigen und die anderen Mitarbeiter*innen dadurch entlasten -unterstützen - einarbeiten
  • setzen neue Impulse
  • sind Ansprechpartner für andere
  • nehmen gezielt Fortbildungen wahr

Es gibt bei uns: 

  • ZMA für gruppenübergreifende Angebote für die Kinder
  • ZMA für einzelne pädagogische Bereiche - für einzelne Planungs- oder QM-Bereiche, die noch in der Entwicklung oder Überarbeitung sind
  • ZMA für die Kooperation mit anderen Institutionen
  • ZMA für bestimme Einkaufsbereiche
  • ZMA für die Ordnung in bestimmten Räumen
  • ZMA für alles Mögliche andere …

Informationen und ergänzende Beschreibungen für alle ZMA sind in einer Zuständigkeitsmatrix festgehalten.

Unser Gewinn...

für die Einrichtung:

  • Professionalisierung der Mitarbeiter*innen -Expertentum
  • Entlastungder Leitung / des Trägers
  • Motivierte Mitarbeiter*innen
  • Jedes Mitglied hat eine eigenständige Funktion im Team
  • Neue Mitarbeiter*innen können sich in kleine Arbeitsgruppen einfinden
  • Verantwortlichkeiten sind geklärt
  • Synergieeffekte entstehen

für die Eltern / Kinder

  • Profitieren vom Fachwissen der verschiedenenFachkräfte / Experten / Spezialisten
  • Vielfältigeres Angebot in den Bereichen pädagogisches Angebot / Elternarbeit
  • Transparenz - alle wissen wer zuständig ist

für die Mitarbeiter*innen / für das Team

  • Mitarbeiter*innen können eigene Ziele und Vorstellungen entwickeln und diese umsetzen - Freiraum für kreative Ideen
  • Mitarbeiter*innen erleben Wertschätzung ihrer Persönlichkeit und fachlichen Kompetenzen
  • "Was mir liegt…." erledige ich mit mehr Spaß an der Arbeit.
  • Voneinander lernen - Weiterentwicklung
  • und vieles mehr …

Um diesen Gewinn wirklich ausschöpfen zu können ist die Bereitschaft aller im Team wichtig von anderen zu lernen sowie eigene Erfahrungen und Kompetenzen einzubringen.

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B5.07 Praktikantenanleitung

 umgesetzt in der Katholischen Kindertagesstätte Arche Noah, Sögel.

Aus der  Definition des Prozesses:

Logo Kita Arche Noah, Sögel

  • Anleitung = Hineinnehmen eines Interessierten in den beruflichen Alltag und in die Auseinandersetzung mit fachlichen Anforderungen
  • Wesentliche Aspekte der Anleitung:
  1. Orientierung an dem Praktikanten/der Praktikantin
  2. Praxisnähe
  3. Zielorientierung
  4. Evaluation
  • Fehlerfreundliche Umgebung mit genügend Zeit und Erfahrungsraum

Ziele des Prozesses:

  • Fachkräfte engagieren sich als kompetente und verantwortungsvolle Anleiter*innen
  • Die Kitas tragen zum Erfolg der Ausbildung bei.
  • Es erfolgt eine kontinuierliche Reflexion und Kommunikation das Arbeits- und Sozialverhaltens des Ausbildungspartners

Motivation und Ziele einer guten Praktikantenanleitung in unserer Kita

  • Verantwortung für die Ausbildung der Erzieher*innen übernehmen
  • Optimal und professionell auf den Beruf des Erziehers/der Erzieherin vorbereiten
  • Neben fachlichen Inhalten auch Spaß an der Arbeit authentisch vermitteln
  • Raum geben, das theoretische Wissen aktiv in die Praxis umzusetzen
  • Ein Ort sein, an dem ein reger Erfahrungsaustausch zwischen der Praxis, dem Praktikanten/der Praktikantin und den sozialpädagogischen Bildungseinrichtungen stattfinden kann

Wie sieht die Umsetzung in unserer Kita aus?

Damit die Praktikant*innen gut in unserem Haus ankommen, erhalten diese im Vorfeld einen Brief von der Kita.
Dieser Brief beinhaltet Informationen darüber, was sie in der Kita erwartet, was von ihnen erwartet wird und einige Tipps zum Ankommen.
So gelingt es, die Praktikant*innen im Vorfeld gut auf die Aufgaben, die vor ihnen liegen vorzubereiten und ihnen Sicherheit zu geben.

Ein ständiger Gedankenaustausch zwischen Praktikant*in und Erzieher*innen ist die Grundlage für die Umsetzung neuer Ideen zum Wohle der Kinder.

Unser Gewinn ist…

  • dass junge Menschen einen positiven Einblick in unseren Beruf und das Arbeitsfeld der Pädagogik bekommen.
  • Fachpersonal und Mitarbeiter*innen von morgen auszubilden.
  • neue Ideen und Arbeitsansätze aus der Schule zu erhalten.
  • im Umgang mit dem Prozess "Praktikantenanleitung" eine professionelle Vorgehensweise und gezielte Unterstützung zu erhalten.

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B6 Interne Kommunikation

 umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Anna, Haren

aus der Definition des Prozesses:

  • unter interner Kommunikation versteht man Prozessabläufe über den Austausch von Botschaften und Informationen zum Zweck zielorientierten und transparenten Arbeitens.
  • die Informationsverarbeitung wird nach Inhalt, Zuständigkeit und Bedarf an Instrumenten festgelegt.
  • Es wird unterschieden nach Informationsaustausch zwischen
    a) Träger und Leitung
    b) Leitung und pädagogischen Mitarbeiter/innen
    c) Leitung und anderen Mitarbeiter/innen der Einrichtung
    d) Mitarbeiter/innen untereinander

Ziele des Prozesses:

  • Sicherstellung, dass das Team zeitgleich, identische und alle nötigen Informationen durch die Leitung bekommt.
  • Grundsätzliche Sicherstellung des Informationsflusses im Betrieb
  • Träger und Leitung informieren sich gegenseitig in einem festgelegten zeitlichen Rahmen und sichergestellten Verfahren
  • Die Ergebnisse sind in Protokollen festgehalten

Was war unsere Motivation, sich intensiver mit diesem Prozess auseinanderzusetzen?

Die Kita St. Anna wurde in den letzten Jahren immer größer. Mittlerweile sind wir ein Haus mit sieben Gruppen. Es stellte sich die Frage, wie soll dieses Haus geleitet werden? Das Ergebnis der Überlegungen war die Bildung eines Leitungsteams bestehend aus zwei Personen.

Umsetzung in der Praxis:

  1. Klärung der Frage, welche Art der Aufteilung sinnvoll ist.
  2. Entscheidung für die Aufteilung in Gesamtleitung und stellvertretende Leitung
  3. Klärung von Aufgabenzuschreibung und Verantwortlichkeiten
  4. Konkrete Überlegungen, wie die Zusammenarbeit gestaltet werden muss, damit die Kita St. Anna gut geleitet wird
    1. Wie gestaltet sich die Informationsweitergabe?
    2. Was muss die Gesamtleitung wissen?
    3. Was muss die stellvertretende Leitung wissen?
    4. Was muss das Team wissen?
    5. Wer vom Leitungsteam gibt welche Informationen wohin?

Bei der Festlegung und in der Umsetzung hat uns der Prozess B6 unterstützt.

Ein Leitgedanke in der Ausgestaltung unserer konkreten Zusammenarbeit:

Zu einer guten Zusammenarbeit gehören gemeinsam vereinbarte Ziele und die Bereitschaft sich für die Erreichung der Ziele mit all seinen Fähigkeiten einzusetzen.

Leitung als Team setzt voraus:

  • Gemeinsame Basis schaffen
  • Gegenseitige Offenheit und Wertschätzung
  • Verständnis füreinander haben
  • Kommunikation miteinander gestalten
  • Transparenz schaffen
  • Flexible Aufgabenteilung
  • Arbeiten mit "to-do" Listen
  • Absprachen treffen und verlässlich umsetzen

Es ist wichtig, sich die Zeit und den Raum für gemeinsame Absprachen, Informationsaustausch zu nehmen. Diese Zeit muss fest im Dienstplan verankert sein.

Unser Gewinn ist…

  • Arbeitsteilung geschaffen zu haben
  • Ressourcen des Einzelnen werden genutzt
  • Es gestaltet sich eine kompetente Zusammenarbeit
  • Gute Vernetzung
  • Gegenseitige Unterstützung wird erfahren
  • Verantwortung wird geteilt
  • Eine ständige Präsenz von Leitung in der Kita ist gewährleistet

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Dienstleistungen

C1.01 Partizipation - Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

 umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Ludger, Meppen

Aus der Definition des Prozesses:

Unter Partizipation verstehen wir die Beteiligungsrechte von Kindern, sowie das Recht eines Kindes auf Selbstständigkeit und Individualität. Dies beinhaltet, dass Erwachsene die Meinung und den Willen des Kindes achten und wertschätzen. Partizipation ist der Schlüssel zur Bildung und Demokratie.

Alle Kinder haben gemäß UN-Kinderrechtskonvention Rechte;  u. a. das Recht informiert zu werden und ihre Meinung zu äußern. Sie entscheiden mit, wenn es um ihre Belange geht.

Ziele des Prozesses:

  • die Kinder werden über ihre Rechte informiert
  • Erwachsene setzen sich für Rechte der Kinder ein
  • die Kinder lernen demokratisch zu denken und zu handeln und erleben sich als Mitgestalter
  • die Kinder äußern eigene Interessen vor einer Gruppe, verhandeln, gehen Kompromisse ein und fällen gemeinsam Entscheidungen
  • die Eltern werden über Kinderrechte und Beteiligungsformen in der Tageseinrichtung für Kinder informiert
  • der Träger sorgt dafür, dass die Kinderrechte in das Leitbild, in die Konzeption, in die Kirchengemeinde und in das QM System eingebunden werden
  • Träger, Leitung und Team erkennen, dass die Umsetzung von Partizipation ein Teil des Kinderschutzkonzeptes der Einrichtung ist

Partizipation -  Warum ist es für unsere Kita wichtig?

Partizipation heißt, dass Kinder das Recht haben sich an der Gestaltung ihres Lebensalltags zu beteiligen.
Partizipation ist für uns ein wichtiges Thema im Bereich erste Lernerfahrungen von Kindern und Erziehung zum eigenen Denken und Entscheiden.
Nur wenn wir Kindern ermöglichen sich an Entscheidungen zu beteiligen, können Selbstbildungsprozesse wachsen und sich weiter entwickeln.


Partizipation - Was wollen wir erreichen?

Durch Partizipation wollen wir den Kindern wichtige Kompetenzen und Werte vermitteln. Wir wollen Kindern den Raum geben, Fragen stellen zu dürfen, ihre eigene Sichtweise zu erklären und Entscheidungen zu treffen.

  • Durch Partizipation sollen die Kinder ein Gefühl für Demokratie entwickeln und erleben.
  • Durch Partizipation sollen Teamprozesse entstehen. Es soll teamfordernd und teamfördernd sein.
  • Durch Partizipation sollen die Kinder Konfliktlösungskompetenzen entwickeln und es soll eine positive Streitkultur entstehen.
  • Durch Partizipation soll die Beziehung und die Beteiligung zwischen Kindern und Erwachsenen gestärkt werden.

Partizipation - unser Weg dahin

  1. Wir haben uns im Team mit der Frage beschäftigt, warum Teilhabe und Mitbestimmung wichtig sind und wie wir diesen Anspruch gestalten.
  2. Die bisherige Haltung muss reflektiert werden.
  3. Nur wenn alle Beteiligten hinter dem Partizipationsgedanken stehen, ist eine Umsetzung auf vielschichtiger Ebene möglich.
  4. Auf diesem Weg haben wir festgestellt, dass es wichtig ist, sich gemeinsam über Möglichkeiten undauch Grenzen der Mitbestimmung für Kinder zu verständigen.
  5. Auf diesen Weg waren und sind weiterhin sowohl die pädagogische Fachkraft, als auch die Kinder und die Eltern Lernende.

Die vier Stufen der Partizipation:

1. Die Kinder werden informiert.

2. Die Kinder werden gehört.

3. Die Kinder dürfen mitbestimmen.

4. Die Kinder lernen selbst zu bestimmen.


Partizipation - unsere Erfahrungen

Partizipation ist eine Haltungsfrage und kein Programm.

Einerseits beinhaltet Partizipation, dass die Teammitglieder die tägliche Arbeit mit ihren Abläufen hinterfragen und ihre Rolle reflektieren.
Anderseits beinhaltet Partizipation, dass Kinder in die Gestaltung ihres Tagesablaufes im Kindergarten mit einbezogen werden.
Wichtig ist, dass alles auf Augenhöhe mit den Kindern sachlich und kindgerecht erklärt wird.

Bisherige Erfahrungen mit der Umsetzung von Partizipation in unserer Kita sind:

  • Kinder werden freier und entwickeln eigene Ideen.
  • Kinder beschäftigen sich intensiver mit Themen und Inhalten.
  • Kinder können sich besser äußern.
  • Kinder nehmen aktiver am Alltag teil.
  • Projekte werden mit viel Freude und gemeinsam umgesetzt.
  • Regeln werden besser verstanden und eingehalten.

Wir haben aber auch festgestellt, dass es Zeit zum Umdenken, für Reflektion und für gemeinsame Absprachen braucht. Es ist wichtig Erfahrungen zu sammeln und als Team am Gelingen zu arbeiten, denn Partizipation ist kein starrer, sondern ein gemeinsamer und fortwährender  - partizipativer - Prozess.

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C4.02.03 Orientierungsplan für Bildung und Erziehung niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder "Körper - Bewegung - Gesundheit"

Aus der Definition des Prozesses:

Zum gesunden Aufwachsen gehören u.a. eine positive Körperwahrnehmung, ausreichend Ruhe und Bewegung sowie eine ausgewogene Ernährung und angemessene Hygiene.

Ziele des Prozesses:

  • Vermitteln von Grundkenntnissen für eine gesunde Ernährung
  • Vielseitige Angebote zur gesunden Ernährung und Schaffung einer angemessenen Essensumgebung
  • Orte für Ruhe und Entspannung

Für unsere Kita ist besonders wichtig:

  • Die Kinder können in einer ruhigen Atmosphäre, ohne Ablenkung vom Gruppenalltag, ihr Frühstück zu sich nehmen.
  • Gemeinsame Mahlzeiten in den Familien werden immer seltener, bedingt durch
    Berufstätigkeit und verschiedenen Schulzeiten von Geschwistern. Im Kindergarten können die Kinder die Vorteile einer gemeinsamen Mahlzeit mit Freunden und / oder Erzieher*innen genießen.
  • Die Selbstständigkeit jedes einzelnen Kindes wird gefördert.
  • Jedes Kind entwickelt eine Eigenverantwortung für sein Frühstück.
    Fragen wie: "Möchte ich mit meinem Freund / meiner Freundin oder dem neuem Kind frühstücken? Bin ich satt oder habe ich noch Hunger?" spielen eine Rolle.
  • Jedes Kind soll die Möglichkeit haben in Ruhe zu frühstücken. Gerade in der heutigen teilweise hektischen Zeit, wird im Restaurant auf eine ruhige und gemütliche Atmosphäre besonders Wert gelegt.
  • Das Restaurant ist ein Treffpunkt aller Kinder und Erzieher*innen. Damit ist es auch ein Treffpunkt aller Kulturen und Sprachen, die in unserer Kita wertgeschätzt und geachtet werden.
  • Die Kinder lernen verschiede Lebensmittel kennen und werden zum Probieren motiviert.

Unser Restaurant "Nimmersatt" - das ist wichtig zu wissen:

  • Täglich frühstücken alle 75 Kindergartenkinder im Restaurant.
  • Im Restaurant stehen Gruppentische mit bis zu acht Plätzen. Insgesamt gibt es 30 Plätze.
  • Das Frühstück wird morgens frisch in der Kita vorbereitet.
  • Das tägliche Angebot umfasst Brot, Aufschnitt und Käse, Gemüse, Obst, Butter, Aufstriche, Wasser und Saftschorlen. Alles wird in kindgerechten Portionen auf den Tischen bereitgestellt.
  • Täglich gibt es eine wechselnde Beilage:Müsli, Quark, Joghurt, Eier, saure Gurken
  • Der Tisch ist gedeckt. Nach dem Frühstück räumt jedes Kind den Platz ab und deckt fürs nächste Kind neu ein.
  • In der angrenzenden Küche wird abgewaschen, wobei die Kinder helfen können.
  • Eine Küchenkraft und die Erzieher*innen begleiten das Frühstück.
  • In der Krippe wird gemeinsam gefrühstückt. Die Kinder bereiten sich das Frühstück - mit Unterstützung- selbst zu.

Durch die Einrichtung unseres Restaurant "Nimmersatt" ist es uns gelungen,…

  • dass für jedes Kind ein regelmäßiges, gesundes und ausgewogenes Frühstück garantiert ist.
  • dass Kinder Neues und Unbekanntes ausprobieren.
  • dass Kinder lernen, schon ab dem Krippenalter, sich zum Frühstück gesund zu ernähren.
  • dass die Kinder den Genuss haben, in der Gemeinschaft, mit Freunden - auch aus anderen Gruppen - zu frühstücken.
  • einen Ort der Begegnung und Kommunikation zu schaffen
  • dass die Kinder sich (beim Schmieren der Brote) und das Essen ausprobieren dürfen.
  • dass lebenspraktische Kompetenzen durch das eigene Handeln gestärkt werden.
  • dass das soziale Miteinander gelebt und erlebt wird.
  • dass das Restaurant Zeit und Raum für Gespräche und Verabredungen bietet.
  • dass der Alltag in der Gruppe viel entspannter ist.

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C4.02.04 Orientierungsplan für Bildung und Erziehung niedersächsischer Tageseinrichtung für Kinder "Sprache und Sprechen"

Unter Berücksichtigung der Bremer Landesgesetzgebung.

Umgesetzt in den Kindertagesstätten des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen

Logo Kitaverband Bremen

Aus der Definition des Prozesses (unter Berücksichtigung der Bremer Landesgesetzgebung):

  • Sprachliche Bildung als kontinuierlicher Prozess, in dem Sprachverständnis und Sprechfähigkeit entwickelt und gefördert werden
  • Sprache wird in bedeutsamen Beziehungen erworben
  • Im alltäglichen Umgang mit Bezugspersonen übernehmen Kinder die Sprache und erweitern ihre Sprachkenntnisse
  • Sprachliche Bildung aller Kinder als Querschnittsaufgabe im pädagogischen Alltag

Ziele des Prozesses:

  • Reichhaltige und sprachanregende Spiel- und Lernumgebung anbieten, damit jedes Kind seine eigene Persönlichkeit und Weltwissen entwickeln kann
  • Zeit und Raum für eigene, vielfältige und sprachliche Erfahrungen der Kinder
  • Pädagogische Fachkräfte als Lernbegleiter*innen der Kinder
  • Unterstützung der individuellen sprachlichen Entwicklungs- und Lernprozesse der Kinder
  • Pädagogische Fachkräfte setzen ihre Sprachkompetenz bewusst ein (Sprachvorbild)
  • Sprachen als Kulturgut/Kulturträger erlebbar machen

Für unsere Kitas wichtig:

  • Sprachliche Bildung und Förderung, um
    • … eine Chancengleichheit für alle Kinder zu erreichen
    • … die Bildungschancen aller Kinder zu erhöhen
  • Sprache erleichtert eine bessere Kommunikation, Teilhabe und Partizipation
  • Verknüpfung von additiver Sprachförderung mit Angeboten alltagsintegrierter Sprachbildung und Förderung
  • Wertschätzung der Mehrsprachigkeit alsGewinn und Brücke zwischen den Kulturen: Erstsprachen der Kinder sind im Alltag sichtbar. Kompetenzen mehrsprachiger Eltern werden genutzt.
  • Willkommen sein und Einbeziehen aller Familien.

Wie wird die sprachliche Bildung und Förderung in unseren Kitas umgesetzt?

  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, z.B. Stadtbibliothek, Hochschule für Künste
  • Sprachliche Bildung und Förderung durch musikalische Angebote
  • Kita-Bücherei für Kinder/Familien
  • Bücherrucksäcke zum Ausleihen
  • "Geschichten-Säckchen"
  • Sprachförderung mit dem Kamishibai bzw. KreaShibai
  • Einsatz des "Arche Kinder Kalenders" mit wöchentlich neuem Gedicht in zwei Sprachen
  • "Lesepaten" lesen in der Kita vor, teilweise in ihrer Muttersprache
  • Einsatz von sprachunterstützenden Gebärden (babySignal)
  • Lernzettel im Bereich der Portfolio-Arbeit als Gesprächsanlass nutzen
  • "Best-practice" -Sammlung mit Liedern, Reimen, Spielen usw., die auch von Kindern genutzt werden kann
  • "Erzähl-Koffer"
  • … und viele Inhalte mehr, die nicht alle aufgezählt werden können

Unser Gewinn der Umsetzung dieses Prozesses ist…

  • Intensive, inhaltliche Auseinandersetzung mit sprachlicher Bildung und Förderung
  • Bewusstseinsschärfung für die Unterstützung der Sprachentwicklung im Alltag
  • Zunehmende Kreativität beim Umgang mit Sprache und Sprachbildung im pädagogischen Alltag
  • Reflektion, kollegialer Austausch und Feedback
  • Materialpakete
  • Kostenlose Fortbildungen
  • Teilnahme an Projekten wie z.B. "Bücher-Kita Bremen"
  • Entwicklung und Dokumentation von "best-practice"- Materialien
  • Mehrsprachige pädagogische Fachkräfte
  • Eltern als Experten im Bereich Mehrsprachigkeit

Bremer Material zum Download unter:

Die Senatorin für Kinder und Bildung - Publikationen zum Bildungsbereich Sprache und Kommunikation
https://www.bildung.bremen.de/publikationen_zum_bildungsbereich_sprache_und_kommunikation-150013

 

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C4.02.06 Orientierungsplan für Bildung und Erziehung niedersächsischer Tageseinrichtung für Kinder "Mathematisches Grundverständnis"

Der Prozess wird umgesetzt in der Katholischen Kindertagesstätte St. Hermann-Josef, Twist.

Aus der Definition des Prozesses:

Die Bildung des mathematischen Grundverständnisses umschließt die Bereiche der räumlichen

Orientierung, der Farb-, Form- und Größenwahrnehmung. Das Verständnis von Mengen- und Größenunterschieden sowie der simultanen Mengenerfassung gehören ebenso dazu wie das Zahlenverständnis im Zahlenraum 1 bis 10.

Direkt mit der Ausbildung des mathematischen Grundverständnisses verbunden sind ein einfaches Zeitverständnis, das Erkennen und Benennen von Würfelbildern sowie die Begriffsbildung von: messen, vergleichen, ordnen, Struktur und Mengen.

Ziele des Prozesses:

Die Kinder sollen konkrete und sinnliche Erfahrungen mit den Grundbausteinen der Mathematik erwerben. In den täglichen Ablauf der Tageseinrichtung für Kinder aufgenommene Angebote, ermöglichen den Kindern einen altersgemäßen und spielerischen Zugang zur Mathematik.

Unser Ziel für die Umsetzung in unserer Kita

Wir wollen unser Außengelände als Raum für mathematische Lernprozesse erschließen.

Flyer Twist Mathebeispiel

Unsere Motivation ist und war es, dass wir kein vorgefertigtes "Programm" für die Entwicklung des mathematischen Verständnisses bei den Kindern implementieren möchten, sondern Anknüpfungspunkte für mathematische Aktivitäten in der Lebenswirklichkeit des Kindes anbieten möchten.

Die Kinder sollen draußen einen spielerischen, ganzheitlichen Zugang zu mathematischen Phänomenen erhalten.

"Meine Sandburg ist höher als deine!" - dies ist zum Beispiel eine Spielsituation bei der unsere pädagogischen Fachkräfte ansetzen. Mit gezielten Fragen können die Kinder ermuntert werden, zu messen und zu vergleichen, Höhen, Breiten, Formen und Muster zu untersuchen und sich damit spielerisch mathematischen Konstrukten anzunähern.

Die pädagogischen Mitarbeiter*innen wollen das Spiel des Kindes behutsam - ohne die Spielidee zu dominieren - in eine mathematische Richtung lenken.

Unser Gewinn ist…

  • .. dass bei den pädagogischen Fachkräften der Blick durch die "mathematische Brille" gestärkt wurde und immer wieder Aspekte erkannt werden, die den Kindern durch gezielte Fragen mathematische Impulse im Außengelände geben.
  • ...dass Kinder lernen mathematische Phänomene zu benennen und ihr Handeln sprachlich zu begleiten.
  • ...dass Ausgangspunkt für Mathematik alltägliche Situationen und Aktivitäten sind.
  • …dass viele Aktivitäten auf unserem Außenspielbereich von mathematischen Aspekten geprägt sind.
  • …dass Möglichkeiten geschaffen wurden, in denen Kinder die unterschiedlichen Räume und ihre Formen in

    Twist_mathe_2

    Bewegung erobern können.
  • …dass die Kinder dadurch geometrische Figuren und Formen zu unterscheiden lernen.
  • .. dass die unterschiedlichen Spielgeräte besondere Herausforderungen an die physischen Fähigkeiten der Kinder stellen.
  • .. dass der Außenspielraum in unterschiedlichen Höhen gestaltet wurde, so dass die Kinder bei vielfältigen Aktivitäten Größen, Längen und Flächen begegnen.

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C5.01 Integration - Aufnahme und Betreuung von Kindern mit Behinderung

 umgesetzt in der katholischen Kindertagsstätte Heilig Kreuz, Osnabrück

Aus der Definition des Prozesses:

Die aktuelle Landesgesetzgebung für Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen ermöglicht durch die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben zurzeit die Integration von Kindern mit Behinderung.

Ziele aus dem Prozess:

  • Jedes Kind wird mit seinen Fähigkeiten und individuellen Bedürfnissen so angenommen wie es ist.
  • Das Kind erhält eine entwicklungsbegleitende Förderung, die durch die Bereitstellung einer anregenden Umgebung unterstützt wird.
  • Angebote und Projekte werden grundsätzlich so geplant, dass jedes Kind sich entsprechend seinen individuellen Lernvoraussetzungen einbringen kann.
  • Für Kinder, die behindert sind oder von einer Behinderung bedroht sind, wird ein heilpädagogisch ausgerichteter Förderplan erstellt, dessen Ziele und Inhalte mit den Eltern abgestimmt werden und der regelmäßig überprüft und fortgeschrieben wird.

Für unsere Kita ist wichtig:

Um die Umsetzung der Ziele aus dem Prozess zu gewährleisten, haben wir uns entschlossen die Förderplanung des einzelnen Kindes mit den "Individuellen Entwicklungsplänen" (IEP) in unserer Kita umzusetzen.
Motivation für die Umsetzung der Förderplanung in Form von Individuellen Entwicklungsplänen (IEP) ist für unsere Kindertagesstätte, dass:

  • Alle an der Unterstützung eines Kindes beteiligten Personen gemeinsam Ziele entwickeln.
  • Alle Personen nehmen Einfluss.
  • Umsetzungsschritte für die Ziele werden gemeinsam geplant.
  • Verantwortlichkeiten für Umsetzungsschritte werden Personen zugeordnet. Dies schafft ein hohes Maß an Transparenz.
  • Die Motivation wird durch Partizipation gesteigert.
  • Die vielfältigen Sichtweisen der Personen werden strukturiert unterstützt und erfahren große Wertschätzung.
  • Es gibt eine einzige gemeinsame Dokumentation, keine Paralleldokumentationen mehr.
  • Die Dokumentation ist für alle beteiligten Personen einsichtig.

Wie sieht die Umsetzung der Förderplanung mit den IEP konkret aus?

  • Die IEP-Treffen finden ca. drei bis vier Mal pro Jahr statt.
  • Alle an der Unterstützung beteiligten Personen nehmen daran teil. (Therapeuten, Eltern, Pädagogen, Leitungen, SPFH, Sozialer Dienst, etc.)
  • Alle werden rechtzeitig zu diesem Gespräch eingeladen.
  • Im Rahmen der IEP Treffen werden gemeinsame Ziele und dazugehörige Umsetzungsschritte für das Kind entwickelt.
  • Pro Kind werden max. vier Ziele pro Zyklus entwickelt.
  • In der Kindertagesstätte werden alle IEP Gespräche an ein bis zwei Tagen pro Zyklus gebündelt.
  • Ein IEP Gespräch dauert i.d.R. 45 Minuten bei einem eingespielten Team.
  • Die gemeinsame Dokumentation eines Kindes (IEP Ordner) steht in der Kita. Alle sammeln ihre Dokumente in diesem Ordner.

Unser Gewinn ist…

  • Große Transparenz und Wertschätzung gegenüber allen Beteiligten
  • Hohe Partizipation und Mitbestimmung der beteiligten Personen
  • Hohe Motivation durch Partizipation
  • Messbare Erfolge
  • Überschaubare Verantwortlichkeiten
  • Verbesserter Informationsfluss
  • Wertvolle Bildungsziele für das Kind, durch die Einbeziehung unterschiedlicher Personen

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C8 Zusammenarbeit mit den Eltern

 umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Michael, Georgsmarienhütte

Aus den grundsätzliche Aussagen zur Zusammenarbeit mit Eltern:

  • Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist das Fundament unserer Arbeit.
  • Die Eltern sind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen des Kindes.
  • Neben den Eltern prägt auch die Kindertagesstätte die Kinder.
  • Grundlage unseresHandels ist unser christliches Menschenbild und der pastorale Auftrag unserer Tageseinrichtung für Kinder.
  • Es ist uns ein besonderes Anliegen allen Eltern offen mit Wertschätzung, Akzeptanz und Toleranz zu begegnen.
  • In diesem Zusammenhangverstehen sich die pädagogischen Mitarbeiter*innen als Partner der Eltern in der Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder. Die Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte mit den Eltern orientiert sich dabei am Prinzip der Bildungs- und Erziehungsgemeinschaft.
  • Für die Arbeit mit den Kindern ist es wichtig, die jeweiligen Lebenswirklichkeiten der einzelnen Familien zu kennen, zu differenzieren und aufindividuelle Begebenheiten zu reagieren

Für unsere Kita ist in der Zusammenarbeit mit den Eltern folgendes wichtig:

  • Die Zusammenarbeit mit den Eltern gelingt zum Wohle der Kinder.
  • Für die Eltern wird eine große Transparenz geschaffen - dadurch entsteht bei den Eltern mehr Verständnis für unsere pädagogische Arbeit.
  • Von unserer Seite ist viel Verständnis für die einzelnen Familien vorhanden.
  • Regelmäßiger Austausch findet statt.

Beispiele konkreter Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Eltern:

  • Abfrage kultureller Gegebenheiten in der Familie
  • Film am ersten Elternabend aus dem aktuellen Tagesgeschehen
  • Aushängen von Wochenplänen
  • Jährliche Vorstellung des Beobachtungsverfahrens am Informationsabend
  • Checklisten unterschiedlichster Art
  • Zufriedenheitsabfragen in unterschiedlicher Weise an verschiedenen Elternabenden, Festen etc.
  • Verschiedene hausinterne Informationen für die Familien mit klaren Angaben und Strukturen

Die Zusammenarbeit mit den Eltern lässt sich nicht an einem Prozess festmachen, sondern wird in vielen verschiedenen Prozessen in unserem Einrichtungshandbuch und natürlich im Alltag vielfältig berücksichtigt.

Durch den besonderen Blick auf die Gestaltung der  Zusammenarbeit mit den Eltern,
erleben wir …

  • Viel Verständnis von Eltern
  • Einen guten Austausch mit den Eltern - große Offenheit
  • Wenig Beschwerden
  • Eine gute Teilnahme an Elternabenden und Festen
  • Eine große Bereitschaft der Eltern an Gesprächsterminen teilzunehmen
  • Durch die unterschiedlichen "Checklisten" eine große Zeitersparnis
  • Klare Aufgabenverteilungen - auch beim Elternbeirat
  • Eine engere Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Beirat.
  • Eltern und die PGR/KV Mitglieder kennen sich.

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C9 Ermittlung, Planung und Reflexion des pädagogischen Angebots

 

Logo Kita St. Marien Eggerm�hlen

Dieser Prozess wurde umgesetzt in der Marien Kindertagesstätte, Eggermühlen.

Aus der Definition des Prozesses:

  • Die Ermittlung, Planung und Durchführung des pädagogischen Angebotes basiert auf den Beobachtungen der Kinder, ihrer Wünsche und Bedürfnisse sowie Leitbild und Konzeption der Einrichtung.
  • Zur Bildungsbegleitung der Kinder bilden neben dem Niedersächsischen Bildungs- und Orientierungsplan, aktuellen wissenschaftlichenErkenntnissen auch gezielte, schriftliche Beobachtungen die Grundlage.
  • In den Planungstagen und Teambesprechungen wird die Bildungsarbeit des vergangenen Jahres schriftlich reflektiert und bzgl. der festgelegten Ziele überprüft. Die Ergebnisse fließen in die Folgeplanung ein. Ziele für das pädagogische Angebot des kommenden Jahres werden erneut formuliert und schriftlich festgehalten.

Ziele aus dem Prozess:

  • Die Alltagserfahrungen der Kinder und ihre Lebenssituation werden gezielt in den Bildungsangeboten aufgegriffen und vertieft.
  • Bildungsangebote werden so gestaltet, dass sie die Kinder gut in ihrer Lebensbewältigung unterstützen.

Für unsere Kita ist wichtig:

    • Beobachtungen, Lebenssituationen, Interessen der Kinder und Reflexionen der Bildungsarbeit des vergangenen Jahres fließen in die Planung der pädagogischen Angebote des neuen Kita-Jahres ein

    • Einheitliches Dokument (Planungs- und Reflexionsmatrix) für die Planung verschafft eine gute Lesbarkeit und einen guten Überblick auch für neue Mitarbeiter
    • Die Planungs- und Reflexionsmatrix ist darüber hinaus individuell einsetzbar bei Festen/ Feiern, Elternabenden oder Projekten
    • Um sich stetig zu verbessern, reflektieren neben den Kindern und Eltern auch die Mitarbeiter die Planung und Durchführung der Aktion
    • Kinder haben durch das Kinderparlament ein Mitbestimmungsrecht bei der Planung von Angeboten
    • Der Aushang über die Wochenaktionen verschafft Eltern einen Überblick über durchgeführte Angebote

    Was ist für unsere Planung des Alltages wichtig:

      • Im Kinderparlament werden die Wünsche und Anregungen der Kinder in den Alltag integriert
      • Aus den Beobachtungen und wahrgenommenen Interessen der Kinder planen wir Angebote und Projekte
      • Reflexionen aus den letzten Jahren von Kindern, Eltern, Mitarbeitern werden in die neue Planung mit einbezogen
      • Lebenssituation der Kinder und Familien werden bei der Planung berücksichtigt
      • Anforderungen des kirchlichen Trägers werden unter Berücksichtigung des Leitbildes und der Konzeption auch in religiösen Angeboten und anstehenden Festen und Feiern umgesetzt
      • Reflexion der Kinder anhand einer Smileybewertung
      • Reflexion der Eltern anhand einer Bewertungsskala mit den Schulnoten von eins bis sechs

        Grafik Kita Eggerm�hlen

      Unser Gewinn

      • … eine interessen- und zielorientierte Arbeit im pädagogischen Alltag, die die unterschiedlichen Bedürfnisse und Bedarfe von Kindern und Familien heute berücksichtigt. Um dies zu erreichen, ist eine reflektierte Arbeit mit allen Beteiligten notwendig, deren schriftliche Dokumentation gewinnbringend für die Planung der folgenden Jahre ist.
      • … die Gewährleistung der Berücksichtigung aller Faktoren, die auf die pädagogische Planung einwirken.

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      C11.02 Beschwerdemanagement

       umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Michael, Lingen

      Aus der Definition des Prozesses:

      • Beschwerden sind immer ein Indiz dafür, dass Erwartungen nicht oder nur unzureichend erfüllt wurden
      • Beschwerdemanagement = Annahme und Bearbeitung von Beschwerden
      • Beschwerden werden von allen Mitarbeiter/innen entgegen genommen
      • Beschwerden werden als Chance zur Weiterentwicklung und Verbesserung für die Arbeit genutzt

      Ziele aus dem Prozess:

      • Kinder haben die Möglichkeit, Beschwerden verbal zu äußern
      • Eltern erleben es als Selbstverständlichkeit Beschwerden und Verbesserungsvorschläge einzubringen
      • Umgang mit Beschwerden ist festgelegt und bietet somit allen Beteiligten Sicherheit

      Für unsere Kita  ist im Umgang mit Beschwerden wichtig:

      Grundlagen für unsere Kita für diesen Prozess:

      Methoden des Beschwerdemanagement in unserer Kita

      Schaubild Beschwerde Kita Lingen

        
      Methoden des Beschwerdemanagement in unserer Kita:

      Für Erziehungsberechtige:

      • Elternabende
      • Elterngespräche
      • Elternbefragungen
      • Radardiagramme
      • Feedback-Box
      • Bedarfsabfragen
      • Reflexionsbögen
      • Pädagogischer Beirat

      Für Kinder:

      • Gespräche
      • Meinungsbarometer (z.B. Smiley-Methode + Steine)
      • Zufriedenheitsabfrage (z.B. Mimik-Würfel)
      • Ampelphasensystem (3 Bewertungskategorien)
      • Befragung / Interview (z.B. Erzählstein)

      Unser Gewinn in der Umsetzung eines Beschwerdemanagement ist…

      • Verbindliche & verlässliche Standards für die pädagogische Arbeit
      • Partizipation aller Beteiligter
      • Konstruktive Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten
      • Professioneller Umgang mit Kritik durch Prozessablauf
      • Selbstreflexion - Teamreflexion - Überprüfung der eigenen Haltung
      • Das Team positioniert sich und schafft Klarheit für alle
      • "Lob tut gut - Kritik bringt uns weiter"
      • Nutzen der Chancen zur Qualitätsentwicklung & Qualitätssicherung
      • "Stillstand ist Rückschritt" (Karl Marx)

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      Unterstützende Prozesse

      D4 Lenkung von Dokumenten

       umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Jakobus, Sögel

      Aus der Definition des Prozesses:

      • Die Prozessbeschreibung beinhaltet die Lenkung der Vorgabe- und Nachweisdokumente der Kindertageseinrichtung.
      • Es wird beschrieben, wie die Dokumente erstellt, genutzt und überprüftwerden.
      • Alle Vorgabedokumente sind in derDokumentenmatrix aufgelistet.

      • Die Nachweisdokumente werden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen aufbewahrt, so dass eine ausreichende Rückversicherung im Fall einer Dienstleistungshaftung gewährleistet ist.

      Ziele aus dem Prozess:

      • Alle notwendigen Vorgabedokumente werden erstellt, in der Dokumentenmatrix gelistet und ausgewertet.
      • Es werden nur gültige Dokumente in der Kita verwendet.
      • Alle Nachweisdokumente werden leserlich, transparent, nachvollziehbar, gewissenhaft und vollständig erstellt und entsprechend den Datenschutzrichtlinien aufbewahrt.
      • Die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind eindeutig festgelegt.

      Für unsere Kita ist wichtig:

      • Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter gestaltet sich strukturiert und klar.
      • Bei Personalwechsel innerhalb der Gruppen in der Einrichtung, aber auch aus KiTas aus dem Bistum ist die Wiederauffindbarkeit von Dokumenten eine erhebliche Erleichterung.
      • Durch den Prozess D4 werden alle Prozesse regelmäßig in den Blick genommen.
      • Die Nachverfolgung von Dokumenten ist transparent dargestellt.
      • Die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind klar aufgezeigt.
      • Das Personal erhält Sicherheit durch die Gültigkeit der Dokumente.
      • Es gibt Klarheit beim Archivieren.

      Konkrete Umsetzung in unserer Kita:

      1. Neue Dokumente werden erstellt oder verändert:

        Prüfen, was als Vorlage im Bistumsrahmenhandbuch (BRHB) im CariNet hinterlegt ist.

      2. Dokument wird geprüft und an die Einrichtung angepasst.

      3. Absprachen zur Nutzung, zur Ablage werden getroffen und kommuniziert.

      4. Dokument wird in der Dokumentenmatrix erfasst.

      5. Veraltete Fassung wird vernichtet oder archiviert

      6. Zeitschiene zur Reflexion des Dokumentes wird festlegt.

      Unser Nutzen der Umsetzung des Prozesses "Lenkung von Dokumenten"  ist…

      • Alle Dokumente sind aktuell.
      • Die Wiederauffindbarkeit von Dokumenten ist für alle gewährleistet.
      • Datenschutz und Aufbewahrungsfristen werden eingehalten.
      • Die Überprüfung aller Dokumente in regelmäßigen Abständen ist gesichert.
      • Eigentum und Daten von Kindern, Eltern und Personal werden entsprechend geachtet.
      • Die gesetzlichen Bestimmungen werden eingehalten.

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      D10 Allergenkennzeichnung

       umgesetzt in der katholischen Kindertagesstätte St. Marien, Twistringen

      Aus der Definition des Prozesses:

      • Allergene sind ganz normale Lebensmittel. Manche Menschen reagieren jedoch mit Symptomen darauf und dürfen sie deshalb nicht essen.
      • Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung regelt den Umgang mit Allergenen mit dem Ziel, Verbraucher verstärkt über Allergene, Energie- und Nährwerte, Lebensmittelimitate und die Herkunft von Lebensmittel zu informieren.
      • Ein Allergen ist eine Substanz, die über die Vermittlung des Immunsystems Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auslöst.
      • Es müssen Zutaten mit allergener oder Unverträglichkeiten auslösender Wirkung kenntlich gemacht werden. Dies betrifft die sog. 14 Hauptallergene. Die Kennzeichnung muss richtig, eindeutig, übersichtlich und verständlich gestaltet sein.

      Ziele aus dem Prozess:

      • Ziel ist es für die Eltern und Mitarbeiter*- innen gemeinsam die physische Gesundheit der Kinder zu erhalten und zu fördern.
      • Die Kinder lernen altersentsprechend den Umgang mit Allergenen in Lebensmitteln kennen.

      Für unsere Kita ist folgendes wichtig:

      Als Unternehmen, das mit Lebensmitteln umgeht, haben wir eine besondere Sorgfaltspflicht.
      Diese Garantenstellung verpflichtet uns alles zu unternehmen, dass die von uns abgegebenen Lebensmittel sicher sind und eine korrekte Kennzeichnung aufweisen.

      Ziel ist es, nach vorher festgelegten Anforderungen stets eine gleiche Produktqualität zu erreichen.
      Die Lebensmittelvielfalt nimmt stetig zu. Die Anforderungen und Verantwortung an die Erzieher*innen in Bezug auf Kinder mit einer Lebensmittelallergie in einer Gruppe sind sehr hoch.
      Durch die Kennzeichnung aller in der Kita verarbeiteten und angebotenen Lebensmittel ist ein sofortiges Reagieren auf eine Allergie ohne großen Aufwand möglich.
      Daneben ist die Erstellung einer Rezeptsammlung in Zusammenarbeit mit allen Gruppen unserer Einrichtung ein positiver Nebeneffekt, von dem alle Beteiligten profitieren.
      Unser derzeitiges System ist vor allem mit feststehenden, sich ständig wiederholenden Arbeitsabläufen anwendbar.

      Schaubild Allergene

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       


      Unser Gewinn der Umsetzung des Prozesses Allergenkennzeichnung ist…

      • detaillierte Angaben zu enthaltenen Allergenen und Zusatzstoffen zu erkennen.
      • Qualifizierte Auskünfte zu Allergenen zu haben
      • eine Bewusstheit, welche Allergene und Lebensmittelunverträglichkeiten in unserem Angebot überhaupt vorkommen.
      • die allergenen Zutaten richtig zu kennzeichnen und auch mögliche Kreuzkontaminationen zu berücksichtigen.
      • mehr Klarheit und Sicherheit beim Lebensmittelkauf und beim Gebrauch.
      • dass die Informationen zum jeweiligen Menü umfassender und besser lesbar in unserem Speiseplan sind.
      • "Wissen, was drin ist!" - Diese Worte werden für immer mehr Menschen wichtig: so zum Beispiel für Menschen, die unter Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten leiden.
      • zu verstehen, was die möglichen Risiken sind und wie sie zu vermeiden sind.
      • der systematische Ansatz, den wir anwenden, um eine unbedenkliche Lebensmittelherstellung zu gewährleisten.

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