Tragbare Filteranlagen für sauberes Wasser
Menschen im Senegal freuen sich über die Unterstützung der Caritas Osnabrück.Caritas Osnabrück
Sauberes Trinkwasser ist lebensnotwendig. Im Senegal kommen dafür nun an drei Schulen und einem Kindergarten tragbare Wasserfilteranlagen namens PAUL (Portable Aqua Unit for Lifesaving) zum Einsatz. Möglich macht dies der Caritas-Stiftungsfonds Hilfe für Menschen in Not im Senegal, der regelmäßig durch viele Förderer aus Bad Iburg und Umgebung unterstützt wird.
"Mit den tragbaren Containern können die Menschen Wasser aus Flüssen, Seen oder Zisternen sicher und ohne großen Aufwand reinigen", erläutert der Bad Iburger Helmut Buschmeyer, Initiator des Caritas-Stiftungsfonds. "Das hat den Vorteil, dass nicht erst aufwändig neue Brunnen gebohrt werden müssen, sondern vorhandene Wasserreserven genutzt werden können." Entwickelt wurde das System PAUL von Prof. Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück.
Dass nun vier Geräte in den Senegal geliefert werden können, ist dank der finanziellen Unterstützung etwa durch die Dr.-Bernard-Krone-Stiftung (Spelle), die Dieter-Fuchs-Stiftung (Dissen), die Gertrud-und-Clemens-Seelmeyer-Stiftung (Ankum) und Dr. Heiner Vallo (Botschafter des Senegal-Hilfsfonds) möglich. "Wir sind dankbar für diese und viele weitere Freunde und Förderer unserer Senegalhilfe", betont Helmut Buschmeyer, der sich seit 2007 in dem westafrikanischen Land engagiert. "Ohne die großzügige Unterstützung wären solche und andere Projekte nicht möglich."