Neue Mediensprechstunde in Meppen
Präsentieren das neue Beratungsangebot "re:set": Marion Feldmann (links) und Kathrin Vorjans von der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland.Adele Schmitz
Medienkonsum - wie viel ist normal? Viele Menschen können gar nicht mehr ohne Computerspiele, Streamingdienste und soziale Medien wie Instagram, Snapchat oder Facebook. Im unkontrollierten Nutzverhalten liegen Gefahren. Abhängigkeit, soziale Isolation, körperliche und psychische Erkrankungen sind nur einige davon.
Das Projekt "re:set!", das es seit dem 1. März 2017 in der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation der Caritas in Meppen gibt, richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die ein riskantes Konsumverhalten aufweisen.
Vor allen Dingen Jugendliche sind besonders gefährdet, was eine Medienabhängigkeit angeht.
Deshalb setzen die Mitarbeitenden der Caritas nicht nur auf die Betreuung Betroffener, sondern bieten viel Präventionsarbeit an, damit es gar nicht erst zu einer Sucht kommt. Ziel sei es, Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang zu sensibilisieren, sagt Marion Feldmann, Leiterin der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation.
Wer nicht auf einen Termin in der Beratungsstelle warten möchte, kann unverbindlich die neue kostenfreie Mediensprechstunde nutzen. Diese findet mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr in der Suchtberatungsstelle (Am Markt 31-33, Meppen) statt.