Eine Sternschnuppe als Zeichen der Hoffnung für die Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“.Foto: Caritas / Frauke Damerow
Eine Sternschnuppe als Zeichen der Hoffnung: Dieses Bild ergeben die mehr als 900 Kerzen, die vor der Rosenkranzkirche im Osnabrücker Stadtteil Schinkel angezündet worden waren. Das Lichtermeer und Beiträge von Musikern der Schola luden dazu ein, nach dem Gottesdienst auf dem Platz vor der Kirche zu verweilen, mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen. Jungen und Mädchen der Kindertagesstätten St. Maria Rosenkranz, Jakobus und der Diesterwegschule führten im Schein der Lichter einen Lichtertanz auf. "Es ist ein Zeichen von Zusammenhalt und Miteinander in der Vorweihnachtszeit", sagte Tanja Flemming, deren Tochter beim Lichtertanz mitgewirkt hat.
Die entzündeten Kerzen sollen ein Zeichen der Hoffnung auf Solidarität und eine gerechtere Welt sein. Sie brennen unter dem Motto "Eine Million Sterne", das in diesem Jahr zum zwölften Mal zugunsten von Caritas international in ganz Deutschland stattfindet. Die Spenden sollen Projekten der Kinder- und Jugendhilfe in der Ukraine sowie lokalen Projekten und Initiativen der Caritas hierzulande zugutekommen. Insgesamt 1.438,59 Euro wurden für den guten Zweck gesammelt.
Maria Lückmann, Sozialpädagogin in der Pfarrei Heilig Kreuz, ist begeistert: "So viele große und kleine Menschen haben hier zusammengewirkt, neue Ideen entwickelt und dies auf die Beine gestellt. Eine tolle Gemeinde!"
Im Vorfeld der Aktion wurden die Sternenkekse, die gegen eine Spende erworben werden konnten, in einer gemeinsamen Backaktion mit Flüchtlingen in der Gemeinde Heilig Kreuz hergestellt. Auch der 13-jährige Muhammed Ahmad, der mit seiner Familie aus Syrien geflohen ist und seit drei Jahren in Osnabrück lebt, hat beim Sternenplätzchenbacken mitgeholfen. Er wurde von Lückmann interviewt und erzählte aus seinem Leben. Ebenso beteiligten sich die Kindertagesstätten Heilig Kreuz, St. Maria Rosenkranz und St. Bonifatius an der Backaktion.
Sonja Drehlmann vom Caritasverband, die dieses Jahr zum ersten Mal bei der Aktion mitwirkte, hat die Vorbereitung viel Freude bereitet. Sie ist sehr beeindruckt: "Es gab so viele helfende Hände und die tolle Unterstützung der Schulen und der KiTas. Das war eine schöne Erfahrung und hat unheimlich viel Spaß gemacht."