Über uns

In unserer Geschäftsstelle in Twistrigen finden Sie zahlreiche Beratungsangebote.

Die Arbeit der Caritas ist geprägt vom Bild einer solidarischen und gerechten Gesellschaft, in der arme, benachteiligte und kranke Menschen einen Platz mit Lebensperspektiven finden können.

Gesellschaftliche Umbrüche stellen uns vor großen Herausforderungen. Bei wachsender Not stehen uns geringere finanzielle Mittel zur Verfügung. Wir suchen im Interesse armer und ausgegrenzter Menschen im Landkreis Diepholz und im Landkreis Nienburg nach neuen Lösungen. Damit die Menschen in der Region selbst Handelnde bleiben, leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Verband verfügt über Beratungsstellen in Diepholz, Twistringen, Bassum und Stolzenau.

 

Weitere Informationen

Zu unserer Geschichte

Im Jahr 1979 wurde in der Kreisstadt Diepholz ein Caritassekretariat für die Diaspora-Landkreise Diepholz und Nienburg links der Weser gegründet. Schon bald danach reifte die Entscheidung, sich in die Mitte des Landkreises nach Twistringen hin zu orientieren, in der die meisten katholischen Gläubigen wohnten. So erfolgte 1983 der Umzug nach Twistringen, wo in unmittelbarer Nähe des Pfarrhauses und der Kirche St.Anna Räumlichkeiten im sogenannten "Küsterhaus" an der Steller Straße 2 bezogen werden konnten. Die Fachbereiche der Allgemeinen Sozialen Beratung, der Kur- und Erholungsberatung, der Ambulanten Wohnungslosenhilfe, der Suchtkrankenhilfe und die Kleiderkammer fanden positive Resonanz. Immer mehr Menschen suchten beim Caritasverband Hilfe und die Zahl der Mitarbeiter stieg kontinuierlich, so dass die vorhandenen Räumlichkeiten alsbald nicht mehr ausreichten.

1987 konnte dann das Haus Steller Straße 22 bezogen werden, das dem Caritasverband von der katholischen Kirchengemeinde St. Anna Twistringen für den symbolischen Betrag von einer Deutschen Mark übertragen wurde. Das Haus wurde im Jahr 2000 noch einmal einer Grundrenovierung unterzogen und beherbergt nunmehr sowohl die Geschäftsstelle inklusive der Verwaltung des Regionalverbandes, wie auch die Beratungsstellen der verschiedenen Fachbereiche. Zudem ist im Haus der Tagesaufenthalt der Ambulanten Hilfe untergebracht, in dem Personen ohne festen Wohnsitz verschiedene Angebote wie Dusche, Küche, Waschmaschine, Trockner, Fernsehen und so weiter, nutzen können.

Unser Angebot wächst mit dem Bedarf

Im Jahr 1994 wurde eine weitere Beratungsstelle der Ambulanten Wohnungslosenhilfe in der Stadt Diepholz eingerichtet. Die Einrichtung dieser Beratungsstelle erfolgte aufgrund des aufkommenden Hilfebedarfes gerade im Bereich der Stadt Diepholz. Mittlerweile sind zwei Dipl. Sozialpädagogen und eine Verwaltungskraft in der Beratungsstelle der Ambulanten Hilfe in Diepholz beschäftigt, die nunmehr in der Lüderstraße 84 in unmittelbarer Nähe des dortigen Caritas-Seniorenzentrums St. Josef angesiedelt ist.

Im Jahre 1999 wurde auf Bitten der dort ansässigen katholischen Kirchengemeinden in Stolzenau, Liebenau, Steyerberg und Uchte ein Caritas-Büro in Stolzenau eingerichtet. Das Büro befand sich bis Ende 2005 im damaligen Kreis-Krankenhaus in Stolzenau. Nach Trägerwechsel und nachfolgender struktureller Umwidmung des Krankenhauses wurden dann eigene Räumlichkeiten in der Bürgermeister-Heuvemann-Straße in Stolzenau auf dem ehemaligen Kasernengelände der Niederländischen Streitkräfte bezogen. In der Beratungsstelle in Stolzenau werden die Fachbereiche Allgemeine Soziale Beratung und Kur- und Erholungsberatung von der dort tätigen Mitarbeiterin abgedeckt.

Ende des Jahres 2007 wurde ein neues Beratungsangebot der Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation in der Stadt Bassum installiert. Die Beratungsstelle ist derzeit in den Räumen des Pfarrheimes der Katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar an der Mittelstraße untergebracht, wo die Caritasmitarbeiterin zu festen Sprechzeiten erreichbar ist. Zusätzlich ist die Beraterin im Krankenhaus in Bassum präsent, um im Rahmen einer sektorenübergreifenden Versorgung Patienten mit substanzbezogenen und verhaltensbezogenen Störungen eine motivierende Hilfe anzubieten, konkrete Schritte zur Bekämpfung des Suchtproblems anzugehen.

Was uns antreibt

Der christliche Auftrag zur Nächstenliebe, zum Handeln im Sinne der Menschlichkeit bestimmt unser Tun. Wir sind in unterschiedlichen sozialen Feldern tätig und setzen unsere Kompetenz für Rat- und Hilfesuchende ein - unabhängig von deren Hautfarbe, Religion und Weltanschauung. 

Wir versuchen, mit unseren Angeboten schnell auf Veränderungen zu reagieren, um Hilfebedürftige in Not nicht allein zu lassen.

Wir setzen uns praktisch und öffentlich ein für die Rechte und Würde Betroffener. Wir sind als kirchlicher Wohlfahrtsverband im Spannungsfeld von Staat und Markt tätig, um gesellschaftliche Entwicklungen weiterhin aktiv mitzugestalten und wirksame Hilfen zu entwickeln.