Tabletten, Alkohol, Stärkeres: Drogensucht ist immer noch ein großes Problem.
Nach einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Hartmut Heyl in der Gertrudenkirche auf dem Gelände des Ameos-Klinikums gehen die Teilnehmer in einer kleinen Prozession zum Gedenkstein im Garten der Kirche. Dort werden Kerzen entzündet und ein Segensgebet gesprochen. Anschließend treffen sich die Gäste im Café des Ameos-Klinikums zu Gesprächen und Musik.
Der Gedenktag thematisiert in diesem Jahr die Problematik Drogenabhängiger, geeigneten Wohnraum zu finden, sowie die Pflegenotwendigkeit für ältere Drogenkonsumenten. Zudem wird auf die Forderung nach einem Betreuten Wohnen mit Konsumtoleranz aufmerksam gemacht. Seit dem Gedenktag im vergangenen Jahr hat es in Osnabrück 22 Drogentote gegeben.
Das Drogenhilfenetzwerk Osnabrück besteht neben dem Caritasverband aus der Aids-Hilfe, dem Ambulantem Justizsozialdienst, dem Ameos-Klinikum (Abteilung Sucht), dem Diakonischen Werk, dem Verein Elrond, dem Elternkreis Caritasverband, den Gruppen Eltern helfen Eltern und JES Osnabrück sowie HIV-Seelsorger Pastor Heyl.
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