Angebot

FrühStart (Frühe Hilfen in der Caritas)

Ziel des Projektes ist es, Alleinerziehende und Familien mit Kindern von null bis drei Jahren, mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund zu befähigen, fördern und unterstützen. Kompetente Eltern sollen ihren Kindern einen gelingenden Start ins Leben ermöglichen. Als zentrale Methode nutzt man bei FrühStart die soziale Gruppenarbeit: Vier Gruppen mit 53 Kindern und deren Eltern treffen sich seither in regelmäßigen Abständen, um sich in einem professionell begleiteten Rahmen über alles rund um das Leben mit Kindern auszutauschen und sich gegenseitig zu stützen.

Erfolgsfaktoren: Gemeinschaftlich + professionell + ehrenamtlich

Die Themen der Gruppenarbeit orientieren sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Mitglieder und umfassen zum Beispiel  Erziehungsfragen, die Entwicklung der Kinder, Haushaltsplanung und -führung oder Hilfe bei Behördenangelegenheiten. "Die Mütter und Väter erfahren und erleben hier, dass sie mit Problemen und Fragen nicht alleine stehen. Der Austausch hilft ihnen, sich aus Isolationen zu lösen und neue Perspektiven für ihre Familien zu entwickeln", erläutert Margret Rohjans. Als Dipl. Sozialpädagogin begleitet und stützt die Beraterin die Gruppenarbeit kontinuierlich.

FrühStart arbeitet in einem großen Netzwerk mit 24 Kooperations- und Austauschpartnern zusammen. Mit gezielten Angeboten und Kontakten bindet das Projekt sie ein. Als weitere Säule zur Tragfähigkeit des Projekts sollen ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen und qualifiziert werden, um die Alleinerziehenden und Familien zukünftig auch längerfristig zu begleiten  "Wir möchten Menschen gewinnen, die sich für und mit Familien engagieren, um nachhaltig das jeweilige Familiensystem zu stärken", sagt Margret Rohjans.

Möglich durch Spenden

"Unser Dank gilt der Aktion Mensch, der Caritasgemeinschaftsstiftung und dem emsländischen Caritas-Stiftungsfonds Arche, ohne die wir das Projekt nicht umsetzen könnten", sagt der Geschäftsführer des Caritasverbandes Emsland Marcus Drees. Es werde zunehmend wichtiger, Familien schon frühzeitig Hilfen an die Hand zu geben, um in einer komplexer werdenden Welt das Familienleben vor allem für die Kinder gelingend gestalten zu können. Olga P. bestätigt diesen Effekt von FrühStart. Freudestrahlend erzählt die inzwischen zweifache Mutter: "Ich habe gemerkt, dass ich nicht alleine bin mit meinen Sorgen und gelernt, was meine Kinder brauchen, um gut groß zu werden. Jetzt lerne ich außerdem, was ich tun kann, damit es auch mir besser geht."

 

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