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Stand: 14.05.2019

Aktuelles / Mai 2019

Nordhorn

Neues Labyrinth soll mit Leben gefüllt werden

 Einweihung des Labyrinths im Garten des Caritas-Pflegezentrums in Nordhorn mit Generalvikar Theo Paul und vielen weiteren Gästen.Sebastian Hamel

Zur Ruhe kommen, den eigenen Lebensweg bedenken, die persönliche Mitte finden - es sind verschiedene Anreize, die das neue Labyrinth am Haus St. Marien in Nordhorn setzt. Mit einer feierlichen Andacht von Generalvikar Theo Paul wurde das Werk des Labyrinthbauers Gernot Candolini am Freitagnachmittag offiziell eingeweiht: "Das Labyrinth in Ihrem Garten ist ein Ort, wo Sie realistisch den Spuren Ihres Lebens nachgehen können", erläuterte der Generalvikar.

Ermöglicht wurde die Installation durch den Einsatz des Fördervereins Haus St. Marien, der mit einer Spendenaktion mehrere zehntausend Euro sammeln konnte.
Der Vorsitzende des Fördervereins Hans-Hermann Schönberger freut sich über die Fertigstellung des Labyrinths. "Es ist noch schöner, als ich es mir vorgestellt habe", schwärmt er. Zudem seien die Arbeiten genau im Zeit- und Kostenrahmen geblieben. Nun hofft Schönberger, dass das Labyrinth auch entsprechend angenommen wird: "Es ist schließlich nicht nur ein Kunstwerk, es soll mit Leben gefüllt werden." So biete es Gelegenheit, um zu verweilen oder miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Labyrinth mit einem Durchmesser von zehn Metern liegt inmitten einer grünen Rasenfläche im Garten des Pflegezentrums. Durch die barrierefreie Beschaffenheit können auch Rollstuhlfahrer oder Nutzer von Rollatoren davon Gebrauch machen.
Ringsum säumen vier Sitzbänke das Labyrinth. In unmittelbarer Nähe sind zwei Stelen aufgestellt, die eine Tafel mit den Namen der Unterstützer einrahmen.
Die Anlage soll insbesondere den Bewohnern, doch ebenso Mitarbeitern, Angehörigen und Besuchern zugutekommen.
Beim anschließenden Empfang informierte Paul Leidner, Geschäftsführer der Caritas St. Marien Pflege GmbH, über die weitere Gestaltung des Gartens: "Aus den großen Erdhügeln hinter dem Labyrinth werden bald Hochbeete entstehen, an denen die Bewohner des Hauses ihren "grünen Daumen" ausleben können; darüber hinaus wird die Anlage mit Wegen, Bäumen und blühenden Büschen verschönert."

Als beantragte Mittel stammen 5.000 Euro von der Deutschen Demenzstiftung in Köln, jeweils 1.500 Euro kommen von der DKM Darlehnskasse Münster sowie aus dem Caritas-Innovationstopf. Darüber hinaus haben sich weitere private Sponsoren an der Realisierung finanziell beteiligt - darunter das Bauunternehmen Büter die Firma CA Brill, die benachbarte Marien-Apotheke sowie der Rotary Club Uelsen/Coevorden.Die Umsetzung erfolgte durch regionale Unternehmen: Während die Firma Monser die Steinmetzarbeiten vornahm, zeichnete die Tischlerei Gervink für die Fertigung der Bänke verantwortlich. Die Erdarbeiten erledigte die Firma Oldekamp, als Berater fungierte Architekt Gerold Potgeter.