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Stand: 23.04.2018

Pressemitteilung

Soziale Innovationen

Wohlfahrtsverbände und deutscher Startup Sektor wollen gemeinsam soziale Lösungen entwickeln

Fünf große Wohlfahrtsverbände, das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland und der Bundesverband Deutscher Startups wollen sich stärker austauschen und zusammenarbeiten, um effektiver zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen und innovative Lösungen zu entwickeln. Dazu haben die Verbände heute ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht.

Soziale Innovation braucht neue Förderung

„Damit Caritas-Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie immer wieder neue Ideen entwickeln und umsetzen. Das kann sich beispielsweise auf die Bereitstellung neuer oder verbesserter sozialer Dienstleistungen beziehen, auf Qualitätsmanagement, oder die Neukonzeption unserer Online-Beratungsangebote. Um in Zeiten der Digitalisierung für die Menschen vor Ort da zu sein, müssen neue Kooperationen und Lösungen strategisch angegangen werden“, so Neher. Über die stärkere Zusammenarbeit erwarten sich Caritas-Organisationen und Startups starke Impulse zur Förderung von Innovationen und deren Verbreitung.

Vernetzung spielt entscheidende Rolle

Die engere Vernetzung der Wohlfahrtsverbände mit dem deutschen Startup Sektor soll einen noch wirkungsvolleren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Dabei sollen die verschiedenen Perspektiven, Kompetenzen, Herangehensweisen und Erfahrungen der etablierten Wohlfahrtsverbände und der Startups zusammengebracht werden. Eine entscheidende Rolle spielt die Vernetzung mit den Mitgliedern der Verbände vor Ort.

Mittel für Begegnungs- und Experimentierräume

„Wir wollen die Politik für neue Ideen begeistern, denn soziale Innovationen können gesellschaftliche Probleme lösen“, so Neher. Daher fordern die Verbände in ihrem Positionspapier, dass bei der staatlichen Förderung mehr Priorität und Mittel für gemeinsame Begegnungs- und Experimentierräume sowie für die Verbreitung von erfolgreichen innovativen Projekten bereitgestellt werden. Nötig sind Förderprogramme, die den speziellen Bedürfnissen sozialer Innovationen gerecht werden, damit diese entwickelt, realisiert und schließlich den Menschen und der Gesellschaft dienen können.

 

Die gemeinsamen politischen Positionen des Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), des Deutschen Caritasverbandes (DCV), des Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Diakonie Deutschland (DD), der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST), dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND) und des Bundesverband Deutscher Startups (Startup Verband) zur Förderung sozialer Innovationen finden Sie weiter unten auf der Seite verlinkt. 

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Kooperation zwischen Wohlfahrt und Startup Verbänden gestartet

Der Deutsche Caritasverband hat mit der Diakonie, der AWO, dem Deutschen Roten Kreuz, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland sowie dem Social Startup Verband (SEND) und dem Bundesverband Deutscher Startups (BVDS) ein Positionspapier zum Thema Soziale Innovationen auf den Weg gebracht.