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Stand: 05.05.2017

Aktuelles/April 2017

Osnabrück

Russische Realität in eindrucksvollen Bildern

Ausstellung RusslandBeeindruckende Fotografien aus Russland sind in der Ausstellung im Forum am Dom zu sehen. Foto: Dmitry Markov

Eindrucksvolle Bilder zeigt der russische Fotograf Dmitry Markov in seiner Ausstellung "Menschen im Blick - unterwegs mit der Caritas in Russland" im Forum am Dom in Osnabrück. Die Ausstellung ist vom 5. bis 21. Mai dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Markov präsentiert seine Fotografien auf Einladung von "Eine Kuh für Marx", der Russlandhilfe des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück. 

Rund 40 Bilder sind in der Ausstellung zu sehen. Sie dokumentieren das Leben von Menschen am Rande der Gesellschaft in verschiedenen Regionen Russlands. Markov hat hilfsbedürftige Menschen, die von der Caritas betreut werden, in ihrem häuslichen Umfeld fotografiert. Er ist Preisträger der Silbernen Kamera "Serebryanaya kamer", des "Photo Philanthropy Activist Awards" und des "Getty Images Instagram Grant". Im sozialen Netzwerk Instagram, wo er viele seiner Fotos postet, hat sein Profil fast 200.000 Follower.

Seit 18 Jahren unterstützt "Eine Kuh für Marx" bedürftige Menschen in Russland. Zu den Partnern gehören Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Diözesen und Caritasverbände in den vier katholischen Diözesen in Russland. Die Initiative leistet Nothilfe und unterstützt soziale Projekte für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen,  Menschen mit Behinderung und Obdachlose. Die Hilfe reicht von direkten materiellen Zuwendungen über  Aus- und Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter der dortigen Einrichtungen bis zum Einsatz von ehrenamtlich engagierten Helfern vor Ort. Zwei russlandweite Projekte der Caritas - die Hauskrankenpflege und die Kinderzentren - sind zum Aushängeschild der professionellen Arbeit der Caritas vor Ort geworden. Die Ausstellung gibt vor allem Einblick in diese beiden Projekte.

Hintergrund zu "Eine Kuh für Marx": 1999 bat Bischof Clemens Pickel aus Saratow in Südrussland bei der Caritas Osnabrück um Hilfe für eine notleidende Familie in Marx an der Wolga. Er hatte die Idee, dieser Familie eine Kuh zu schenken. Aus einer Kuh wurden innerhalb von 18 Jahren mehr als 600 Kühe, die an bedürftige russische Familien gespendet wurden. Innerhalb weniger Jahre hat sich das Kuhprojekt zum Aushängeschild der Partnerschaft zwischen dem Bistum Osnabrück und dem Bistum St. Clemens entwickelt und ist zum Namensgeber der Russlandhilfe des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück geworden. Weitere Informationen unter www.eine-kuh-fuer-marx.de.

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Aktuelles / Mai 2017

Osnabrück

Eindrucksvoller Einblick in russische Realität