Beratung für Unternehmen

Niedersachsen

Zentrale Beratungsstelle „Ausländer*innen und Fachkräftesicherung“
(ZBS AuF II)

Das Informationsangebot umfasst zukünftig nicht nur Fragen, die bei der Beschäftigung von geflüchteten Menschen entstehen, sondern greift Themen auf, die im Zusammenhang mit der Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmer*innen, die nicht aus der EU kommen, von Bedeutung sind. Bitte beachten Sie insbesondere auch unser Angebot FAQ (siehe rotes Feld rechts), das Sie schnell und direkt zur Beantwortung Ihrer Frage führt.

Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich bitte an nachfolgende Beratungsstellen:

Lassen Sie es uns wissen, was Ihnen an diesem Angebot nicht gefällt, was Sie gerne ergänzt oder verändert haben möchten!

Aktuelles zur Arbeitsmarktpolitik:

  • Anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Walter Steinmeier in der Nürnberger Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) am 18.05.2018 fordert die Verwaltungsratsvorsitzende Annelie Buntenbach bessere und umfangreichere Fördermaßnahmen für geduldete Flüchtlinge, so auch die Öffnung von Integrationsmaßnahmen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine andere Zahl: ca. 5% der Ausbildungsplätze sind bundesweit von Flüchtlingen besetzt. Mehr Informationen
  • Der Bundesrat begrüßt in seiner Stellungnahme vom 27.04.2018 zu einem Gesetzentwurf der Bundesregierung die (geplante) Verlängerung der Sonderregelung des § 132 SGB III bis zum 31.12.2020, fordert aber gleichzeitig eine Erweiterung der Zielgruppe und eine Ausdehnung der Regelungen auf alle Ausbildungsarten. § 132 SGB III regelt den Zugang von Menschen mit so genannter "guter" Bleiberechtsperspektive zu Arbeitsmarktinstrumenten. Mehr Informationen

Hinweise zu den Arbeitshilfen:

  • Die Arbeitshilfe zu Praktika wurde aktualisiert und steht wieder zur Verfügung (siehe b und c).
  • In Kürze werden wir über die Erstellung weiterer Arbeitshilfen entscheiden. Haben Sie ein Thema, das aus Ihrer Sicht von Bedeutung ist, lassen Sie es uns wissen.

Arbeitshilfen zum Download

a) Kurzinformation für Unternehmen in Niedersachsen: Wie kann ich Flüchtlinge beschäftigen? (Hrsg. DiCV OS)

b) Arbeitshilfe "Rahmenbedingungen von Praktikum und ähnlichen Tätigkeiten für Flüchtlinge" (Hrsg. DiCV OS)

In der Arbeitshilfe werden verschiedene Praktikumsarten und sonstige Tätigkeiten definiert und ihre jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen beschrieben (Teil 1). Ausgangspunkte sind die oben genannten Fragestellungen, die erfahrungsgemäß in der Praxis regelmäßig eine Rolle spielen. Ergänzend wird auf die Rahmenbedingungen für Arbeitsverhältnisse und Berufsausbildungen (Teil 2) sowie auf die u.a. strafrechtlichen Folgen der Nichtbeachtung der Rahmenbedingungen (Teil 3) eingegangen. Um im Dickicht der verschiedenen Regelungen einen ersten Ansatz zu finden und die jeweiligen Rahmenbedingungen in diesem komplexen Feld übersichtlich und nachvollziehbar darzustellen, wurde am Ende der Arbeitshilfe eine Tabelle erstellt, die die Ergebnisse der einzelnen Erörterungen zusammenfasst. Die Tabelle ist jeweils mit den Gliederungspunkten im Text verlinkt, sodass ein aufwendiges Suchen der einzelnen Abschnitte nicht erforderlich ist, sondern durch Anklicken der roten Gliederungspunkte eine automatische Weiterleitung in die jeweilige Textstelle erfolgt. Die Arbeitshilfe ist nicht ausdruckbar.

c) Tabelle zur Arbeitshilfe "Rahmenbedingungen von Praktika und ähnlichen betrieblichen Tätigkeiten für Asylsuchende und geduldete Ausländer*innen" (Hrsg. DiCV OS)

Es empfiehlt sich, die Tabelle auszudrucken und als Wegweiser für die Beratung zu nutzen.

d) Unternehmensinfo zur Ausbildungsduldung

e) Zugang zu Arbeitsmarkt und Leistungen des SGB II/III für Migranten/innen

Die gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Osnabrück entwickelte Arbeitshilfe enthält eine Übersicht über Aufenthaltstitel und Aufenthaltspapiere und den damit verbundenen Zugang zum Arbeitsmarkt sowie zu Leistungen der JobCenter und Arbeitsagenturen (Lebensunterhaltssicherung, Arbeitsmarktintegration und Spracherwerb). Die Arbeitshilfe beinhaltet auch Neuregelungen für Saisonarbeitnehmer/innen, unternehmensintern Transferierte sowie Forschende, Studierende, Praktikant/innen und europäische Freiwillige.