Projektbereich

Notfallhilfe

Im Jahr 2014 haben die Eucharistie -Schwestern in Marx a.d. Wolga vielen in Not geratenen Familien geholfen.   Beispiele aus den Berichten von Schwester Helene zeigen, mit wie wenig Geld große Hilfe geleistet werden kann.

 "Familie G. ist aus einem verlassenen sibirischen Dorf nach Marx gekommen. Die Familie hat  2 Pflegekinder aufgenommen - Kirill und Angelina . Nun möchte ihr Vormund, Natalja G., sich darum kümmern, dass die Kinder sich weiterentwickeln und einen normalen Entwicklungsstand erreichen können. Das ist eine wirklich schwere Aufgabe, nicht zuletzt, weil die Familie sehr arm ist. In dem Dorf, in dem sie früher gelebt hat, gab es keine Verdienstmöglichkeiten. Und hier an dem neuen Ort benötigt sie Zeit, sich erst einmal zurechtzufinden. Die Familie benötigte zunächst finanzielle Hilfe für Essen, Kleidung und Schulbücher für die Kinder. Außerdem wurde Angelina von einem Lehrer individuell unterrichtet, da sie an einer allgemeinbildenden Schule bislang nicht aufgenommen wurde. Kirill hat große Verhaltensprobleme und hat die Hilfe eines qualifizierten Psychologen in Anspruch genommen. Des Weiteren waren eine medizinische Untersuchung sowie Behandlung für beide Kinder notwendig. Soweit wir können, versuchen wir der Familie G. zu helfen und sie zu unterstützen. Die Lebensumstände sind wirklich sehr schwierig. Familie G. ist sehr dankbar, für sie ist es eine Chance, in normalen Verhältnissen zu leben und die beiden Pflegekinder zu retten".

Mit 700 Euro für psychologische Betreuung, Arztbesuche, Schulbücher, Lebensmittel Kleidung, Schulbücher und Schulgeld  konnte der Familie G. geholfen werden.


"Julia G. lebt in einem Dorf in der Region Marx. Alle Familienmitglieder haben psychische Probleme. Ihr Mann hat das eigene Haus angezündet. Der Brand konnte zwar gelöscht werden, aber es ist trotzdem viel verbrannt. Kurz darauf starb Julias Mann, für die Beerdigung nahm sie einen Kredit auf. Jetzt lebt Julia mit ihrem Sohn, der auch psychische Probleme hat, alleine. Julia hat uns um Hilfe für Lebensmittel und Medikamente gebeten, sowie um Unterstützung bei der Bezahlung des Kredits. Wir haben Julia Medikamente gekauft und ihr diese mit den Quittungen übergeben."

Medikamente

Die Hilfe für Familie G. beträgt 220 Euro, dafür konnte die Beerdigung des Mannes bezahlt werden, zusätzlich erhielt die Familie  Kleidung, Lebensmittel und Medikamente.


"Valentina ist Mitglied unserer Gemeinde in Marx. Sie hat eine schwere Erkrankung in den Beinen uns hat uns um Unterstützung gebeten, die teuren Medikamente zu bezahlen. Ihre Rente reicht dafür nicht aus und eine Behandlung von Valentina ist unbedingt notwendig.

60 Euro hat die Hilfe für sie gekostet."


"Natalja B. lebt in Raskatowo und hat drei Kinder. Ihre Kinder nehmen bei uns an der Katechese teil, die beiden ältesten Töchter schon seit 3 Jahren. Julia, die älteste Tochter, ist im September nach Marx gezogen, um hier zur Schule zu gehen, da das Unterrichtsniveau in der Dorfschule niedrig ist. Sie lebt im "Matulaitis-Haus"  und ist sehr motiviert, sowohl im schulischen als auch im Bereich der häuslichen Tätigkeiten. Nina und Lisa leben noch auf dem Dorf bei Natalja. Natalja und ihr Mann Konstantin haben Alkoholprobleme. Natalja hat keine feste Arbeit und Konstantin fährt zum Arbeiten nach Moskau, wo er als Straßenkehrer tätig ist. Wenn Konstantin nach Hause kommt, wird der Großteil des Geldes vertrunken. Wie immer schlägt sich dieses Verhalten auf die Kinder nieder. Natalja kam von alleine zu uns und hat bewusst um Hilfe bei einem Alkoholentzug gebeten. Einen Entziehungskurs hat sie bereits begonnen, aber sie benötigt eine weitere Behandlung."

Die Familie B. wird vor allem bei der Vermittlung der Erziehungskuren und durch die Aufnahme der Tochter in das " Matulaitis-Haus" unterstützt. Ein kleiner Geldbetrag ging  an die Mutter für Fahrtkosten.

Sr. Elena Chatikowa, Marx an der Wolga 2014

 

Obdachlosenhilfe - Alexejewka FDA 2011 235

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