Angebot

Migrationsberatung für Erwachsene

Nach einem Beratungsgespräch entwickelt der/die Ratsuchende gemeinsam mit dem/der Berater*in einen Plan, der ihm/ihr hilft, sich in Deutschland zurechtzufinden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fähigkeiten und Kenntnisse des/der Betroffenen.

Zielgruppen der Migrationsberatung sind:

  • Spätaussiedler*innen, deren Ehegatten und Kinder die sich bis zu drei Jahre nach Einreise im Bundesgebiet aufhalten (im Sinne der §§ 4 UND 7 BVFG)
  • Zuwanderer die bereits länger in Deutschland leben und einen Integrationsbedarf aufweisen. Bspw. unzureichende Deutschkenntnisse
  • Freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger*innen die einen Integrationsbedarf aufweisen. (bspw. unzureichende Deutschkenntnisse)
  • Personen, die
    • eine Aufenthaltsgestattung besitzen und bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist
    • die zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet sind

Beratungsschwerpunkte

  • Sicherung des Lebensunterhaltes und der Durchsetzung berechtigter Ansprüche.
    (Was steht der Zielgruppe an Unterstützungsleistung zu? Welche Familienleistung kann beantragt werden?)
  • Arbeitsintegration
    (Wie kann eine Arbeit gefunden werden? Wie kann die Zielgruppe eine Arbeitserlaubnis erhalten? Wird der Berufsabschluss anerkannt?)
  • Fragen zur Wohnungssuche
    (Wie hoch ist eine angemessene Miete? Strukturen der Wohnungsvermittlung.)
  • Bildung
    (Wird der Schulabschluss anerkannt? Das Schulsystem in Deutschland?)
  • Spracherwerb
    (Wo kann die Zielgruppe Deutschkenntnisse erwerben? Muss der Kurs selbst gezahlt werden?)
  • Fragen zu Gesundheit,Ehe, Familie und Erziehung
    (Krankenversicherungsysteme, Arztwahl…  Wer unterstützt während der Schwangerschaft? Wer berät bei Eheproblemen?)