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Stand: 02.07.2019

Aktuelles / März 2019

Unterm Regenbogen:

Wolke 8 eingeweiht

Dort finden bis zu zehn Kinder einen Betreuungsplatz. Bürgermeister Jan Peter Bechtluft dankte der "Unterm Regenbogen - Katholische Kindertagesstätten GmbH" für die schnelle Reaktion auf den zusätzlichen Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige. "Wir haben hier einen neuen Träger, ein neues Modell und neue Räume", so der Verwaltungschef.

Zahlreiche Ehrengäste bei Einweihung der Großtagespflege Wolke 8 in AschendorfIm Beisein von Kindern, Eltern, Erzieherinnen, Ratsvertretern sowie des Trägers weihte Pfarrer Heinrich Prinz die neue Kindertagespflege „Wolke 8“ in der Aschendorfer Kreuzstraße ein. Foto: Jürgen Eden/Unterm Regenbogen – Katholische Kindertagesstätten GmbHJürgen Eden/Unterm Regenbogen - Katholische Kindertagesstätten GmbH

"Wir sind froh, dass die Stadt auf uns zugekommen ist und uns als neuem Träger das Vertrauen schenkt" so Daniel Abeln, Geschäftsführer des im Jahr 2018 neugegründeten Trägers, dessen Gesellschafter das St. Lukas-Heim und die katholische Pfarrgemeinde St. Antonius sind. Denn perspektivisch soll in Aschendorf eine Kindertagesstätte mit einem inklusiven Betreuungs- und Förderkonzept entstehen. Zwischen Mai und August  vergangenen Jahres wurde das ehemalige Wohnhaus der Familie Terhalle nach seinen Worten so umgebaut, dass es den aktuellen Ansprüchen einer Kindertagespflege vollends entspricht. Dabei dankte Abeln besonders der Familie Terhalle, die sehr kurzfristig der Anfrage entsprach und vor Übergabe des Hauses eine neue Versorgungsinfrastruktur im Haus schuf. Einen Dank richtete er aber auch an den bautechnischen Dienst vom St. Lukas-Heim, damit die Kindertagespflege trotz des sehr engen Zeitrahmens mit der Aufnahme der ersten Kinder im September vergangenen Jahres starten konnte. Die erste stellvertretende Aschendorfer Ortsbürgermeisterin Marion Terhalle (FDP) freute sich gleich doppelt. Denn einerseits werde mit den neuen Betreuungsplätzen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt. Das war nach ihren Worten schon im Jahr 2001 eines ihrer politischen Kernthemen, was sie bewog, ehrenamtlich in die Kommunalpolitik einzusteigen. Zum anderen kehre in das Haus ihrer Schwiegereltern wieder Leben ein. "Ich möchte die Gelegenheit aber auch nutzen um zu danken, dass seitens der Stadt und des Trägers so schnell auf den zusätzlichen Bedarf reagiert wurde", so Terhalle. Heinz-Bernhard Mäsker, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim machte deutlich, dass mit dem inklusiven Konzept von Unterm Regenbogen im kommenden Jahr der heilpädagogische Kindergarten des St. Lukas-Heimes als Sondereinrichtung in Papenburg geschlossen werde.  "In den Kindertagesstätten von Unterm Regenbogen wird Inklusion gelebt, weil Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam spielen, lernen und gefördert werden", so Mäsker. Einen besonderen Dank richtete er an die Eltern für das Vertrauen.

Mittelfristig soll in Aschendorf mit dem neuen Träger eine weitere Kindertagesstätte errichtet werden. Dazu werde durch die Stadt aktuell ein geeignetes Grundstück gesucht.