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Stand: 17.06.2019

Aktuelles / Januar 2019

Papenburg

Über 765 Jahre für Menschen mit Behinderungen

"Sie sind oft zum Wohl der Menschen mit Behinderungen über das im Dienstplan geforderte hinausgegangen und haben den stetigen Wandel konstruktiv begleitet", lobte der Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker während einer Feierstunde im Haus Vosseberg in Papenburg. 

Danke für die langjährige Treue und LeistungsbereitschaftDie Personalleiterin Birgit Schmidt und der Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim Heinz-Bernhard Mäsker (von links) ehrten im Haus Vosseberg viele langjährige Mitarbeiter für ihre Treue und Engagement.Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

Die Personalleiterin Birgit Schmidt dankte ebenfalls für die geleistete Arbeit. Sie machte aber auch deutlich, dass das St. Lukas-Heim mit seinem Tarifvertrag und den umfangreichen Sozialleistungen

ein attraktiver Arbeitgeber sei. Ein kleiner geschichtlicher Rückblick führte in das Jahr 1973, als Katharina Stempin ihre Tätigkeit im Haus aufnahm. Es war die Zeit, als die hauseigene Fachschule für Heilerziehungspflege die Ausbildung von Fachkräften aufnahm und die Tagesbildungsstätte an der Heinrich-von-Kleiststraße in neue Räume zog. Angefangen war sie, wie so viele ihrer Kolleginnen und Kollegen im stationären Bereich.  Heute ist sie in der ambulanten Wohnassistenz tätig, die erst Anfang 2006 startete und bei Menschen mit ambulanten Förder- und Betreuungsbedarf passgenaue Hilfen und Eigenständigkeit ermöglichte. Als Hedwig Assies, Maria Wöste und Karl-Heinz Kampeling vor 40 Jahren im St. Lukas-Heim noch bei der ersten Schwester Oberin Ignatia ihre Dienstverträge unterschrieben, war der Begriff Frühförderung noch wenig bekannt. Ein Jahr später nahm dieser ambulante Dienst die Arbeit auf. Pastor Gerrit Weusthof hingegen wurde 1978 als Pfarrer in der St. Josef- Gemeinde eingeführt. Ein Vierteljahrhundert im Dienste der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Behinderungen liegt inzwischen für weitere 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im St. Lukas-Heim zurück. Es war das Jahr 1993, als die Caritas-Werkstatt Börger unter der Schwester Oberin Adelgardis und dem damaligen Geschäftsführer Hans-Heinrich Hebler eröffnet wurde. Der  Sprachheilkindergarten bezog in jenem Jahr am Bethlehem in die umgebauten Räume der  ehemalige Vereinsgaststätte des Schießvereins. In Deutschland wurde unter der Überschrift "Fünf ist Trümpf" die fünfstellige Postleitzahl eingeführt. Im Jahr 1993 nahmen folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst auf: Andrea Wolke, Birgit Wiemker, Andrea Hölscher, Adelgunde Dammann, Hermann Hunfeld, Silvia Fischer, Gabriele Lüpken, Beate Freese, Christine Vehndel, Malgorzata-Renata Jansen, Christel Knipper, Anita Mählmann, Raissa Spiegel, Margareta Hilling, Birgit Tempel-Keudel, Anja Janssen, Peter Michels, Anna De Haan, Anke Obrock, Tanja Heidergott, Wilhelm Klaas, Johannes Middendorf, Maria Korte und Anton Bergmann.