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Stand: 02.07.2019

Aktuelles / März 2019

Über 60 Schüler:

Teilnehmerzahl beim Zukunftstag verdoppelt

Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Vielfältige Einblicke in die Förderung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen durch Fachkräfte erhielten im St. Lukas-Heim und den Caritas-Werkstätten im Rahmen des diesjährigen Zukunftstages rund 60 Schülerinnen und Schüler aus der Region. Die Interessenbekundungen der Schüler waren im Vorfeld recht unterschiedlich. Sie  konnten aufgrund der dezentralen Ausrichtung und differenzierten Angebote weitestgehend entsprochen werden. In der Caritas-Werkstatt Börger  zeigten elf Schüler Interesse bei der beruflichen Eingliederung. Gemeinsam mit den Gruppenleitern Peter Kummer, Helmut Diekmann, Markus Brüggen und Christian Wessels sowie Christine Helle-Deters vom Begleitenden Dienst waren sie in den Bereichen Verpackung und Metall unterwegs.

CNC Maschine gestartetDer elfjährige David durfte den Startknopf der CNC-Maschine in Börger drücken.Jürgen Eden/Caritas-Werkstätten nördliches Emsland

Der elfjährige Schüler David durfte unter fachkundiger Anleitung den Startknopf der CNC-Maschine bedienen. Großes Interesse verzeichnete auch der Werkstatt-Standort in Papenburg. Dort konnten sieben Teilnehmer begrüßt werden. Weitere Teilnehmer wurden im Berufsbildungsbereich "Stellwerk" in Papenburg, Wohnheim, Sprachheilkindergarten, Heilpädagogischen Kindergarten sowie in der Senioren-Tagesstätte und der Tagesbildungsstätte begrüßt.

 

 Im Papenburger Berufsbildungsbereich "Stellwerk" hatten unter anderem Marietta und Aliyah einen Tag die Gelegenheit, bei der beruflichen Förderung von Menschen mit Behinderungen über die Schulter schauen zu dürfen.  "Wir freuen uns über das große Interesse der jungen Menschen. In der Vergangenheit war es der Zivildienst, bei dem sich viele Menschen für unsere  Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in sozialen Berufen interessierten. Heute sind es Schulpraktika oder Zukunftstage", freute sich die Personalleiterin Birgit Schmidt.

Berufliche Bildung für Menschen mit Behinderungen kennengelerntAm Zukunftstag 2019 nahm auch der Berufsbildungsbereich "Stellwerk" aus Papenburg teil. Dabei handelt es sich um einen Teilbereich der Caritas-Werkstätten nördliches Emsland.Jürgen Eden/Caritas-Werkstätten nördliches Emsland

Besonders attraktiv ist nach ihren Worten die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, die während der dreijährigen Ausbildungsdauer sehr viel Abwechslung bietet und mit dem Abschluss als examinierter Heilerziehungspfleger bei guter Vergütung viele Handlungsfelder erfasst. Zudem sind die Berufsaussichten sowie Weiterentwicklungsmöglichkeiten derzeit ausgezeichnet. Die Ausbildung erfolgt in der eigenen Fachschule St.-Raphael am Papenburger Gasthauskanal. Durch die enge Verzahnung mit den vielen dezentralen Teileinrichtungen wird nach Schmidts Worten während der Ausbildung sichergestellt, dass neben den anspruchsvollen theoretischen Inhalten auch ein hoher Praxisanteil vermittelt werden kann. Das St. Lukas-Heim wurde 1967 am Gasthauskanal in Papenburg gegründet.

Über 1.200 Mitarbeiter sind an verschiedenen Standorten im nördlichen Emsland und südlichen Ostfriesland tätig. Einen großen Fokus legt die Einrichtung auf die Ausbildung von Fachkräften. Insgesamt 111 Menschen befinden sich aktuell in unterschiedlichen Berufsausbildungen oder einer Berufsorientierung. Zu den Qualifikationen der Mitarbeiter gehören neben Heilerziehungspfleger, beispielsweise Alten- und Krankenpfleger, Heilpädagogen, Heilerziehungspflegehelfer, Erzieher. In den begleitenden Diensten sind es zum Beispiel Sozialpädagogen, Psychologen, Logopäden und Krankengymnasten. Zusätzlich kommen in den Werkstätten noch Meister mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung dazu.