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Stand: 19.03.2019

Pressemitteilung

Im Stammhaus wird erneut Geschichte geschrieben

Zwei neue Kinderkrippengruppen finden unter dem Namen der neuen Kindertagesstätte St. Josef im alten Stammhaus vom St. Lukas-Heim ein vorläufiges Domizil. Dechant Franz-Bernd Lanvermeyer erteilte am Papenburger Gasthauskanal im Beisein von Ehrengästen, Mitarbeitern, Eltern und Kindern den kirchlichen Segen. 

Einweihung St. Josef KiTaDer Dechant Franz-Bernd Lanvermeyer weihte die Räumlichkeiten der neuen Kindertagesstätte St. Josef im Beisein zahlreicher Ehrengäste ein. Die Räumlichkeiten dienen als vorläufiges Domizil, bis im Bereich der St. Josef-Kirche zu Vosseberg eine neue Kindertagesstätte errichtet wird. : Jürgen Eden/Unterm Regenbogen – Katholische Kindertagesstätten GmbH


Daniel Abeln, Geschäftsführer der Unterm Regenbogen Katholische Kindertagesstätten GmbH  erinnerte an den Sommer 2018. Die Stadt Papenburg hatte einen höheren Bedarf nach Betreuungsplätzen ermittelt und war auf den neuen Träger zugekommen. Bei der Raumsuche rückte schnell das ehemalige Kinderhaus in den Mittelpunkt.  Innerhalb kürzester Zeit wurde es entsprechend der Bedürfnisse  so umgebaut, dass  insgesamt 30 Kinder im September mit ihren Erzieherinnen einziehen konnten. Einen Dank richtete er an den haustechnischen Dienst, der innerhalb kürzester Zeit die baulichen Voraussetzungen für die Inbetriebnahme schaffte. Bürgermeister Jan Peter Bechtluft bedankte sich für die schnelle Reaktion auf den gestiegenen Bedarf. Die Geschichte des früheren Kinderhauses vom St. Lukas-Heim zeigt eindrucksvoll, dass die Entwicklung des Haues immer sehr stark von den gesellschaftlichen Herausforderungen und  Veränderungen geprägt war. Anfangs  diente es als bischöfliches Schülerheim um auch männlichen Schülern vom Hümmling die Teilhabe am gymnasialen Unterricht zu ermöglichen. Denn erst 1966 wurde in Sögel ein Gymnasium eröffnet.  Ein Jahr später übernahmen die Thuiner Franziskanerinnen das Haus, um in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück Pionierarbeit für Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Eingliederungshilfe zu leisten. Ziel war es, sie mit heil- und sozialpädagogischen Hilfen zu fördern.  Heute dient das Haus als vorläufiger Standort für zwei Kinderkrippen der frühkindlichen Inklusion, die mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 in Deutschland eingeläutet wurde. Die logische Konsequenz daraus ist nach Worten von Heinz-Bernhard Mäsker (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim) , dass Menschen mit und ohne Behinderungen bereits in frühester Kindheit gemeinsam aber sehr individuell betreut und gefördert werden, um Barrieren im Denken und Handeln gar nicht erst entstehen zu lassen. Nach Worten von Dechant Franz-Bernd Lanvermeyer ist angedacht, dass im Rahmen der Quartiersinitiative St. Josef im Umfeld der Kirche eine neue, inklusive Kindertagesstätte zu errichten, die integrativ arbeiten soll. Dort befinde man sich aktuell im finalen Abstimmungsprozess mit den Gremien.