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Stand: 19.03.2019

Pressemitteilung

InduS im Emsland:

"Bei diesem Hallen-Fußballturnier siegte die Inklusion"

Zehn Vereine mit ihren inklusiven Mannschaften kämpften in der Aschendorfer Großraum-Sporthalle der Heinrich-Middendorf-Schule in Aschendorf beim inzwischen vierten inklusiven Hallenturnier von Blau Weiß 94 um den Ballbesitz. „Die Partien werden immer spannender, die Spieler ausgefeilter und es gibt immer mehr Zuschauer“, freute sich Hartmut Strehlau, Inklusionsbeauftragter im Vorstand von Blau Weiß 94. Folgende Gästen sind angetreten: SV Meppen, TuS Haren; VfL Edewecht (mit zwei Teams), Team Oldenburg ( aus zwei Einrichtungen), SV Meppen, Lukasheim/HEP-Schule, SV Werder Bremen und BW Kickers 1 und 2. Die inklusiven Fußballturniere gaben Menschen mit und ohne Beeinträchtigung die Möglichkeit unter realen Wettbewerbsbedingungen miteinander Fußball zu spielen.

Große Freude nach dem Spiel bei den Gastgebern:Freuten sich über die lebhaften Spielverläufe: Die Blau Weiß Kickers und eine Mannschaft mit den Organisatoren vom St. Lukas-Heim beim vierten Hallen-Fußballturnier in Aschendorf. Im Vordergrund des Fotos sind die InduS-Projektkoordinatorin Anna Sievers (links) und der InduS-Projektverantwortliche von Blau Weiß Hartmut Strehlau (rechts) zu sehen.Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

Um große Leistungsunterschiede zu kompensieren, wurden zwei Leistungsgruppen eingerichtet. Somit konnten in jeder Gruppe ähnliche Voraussetzungen geschaffen werden. Erstmals wurde pro Gruppe ein Wanderpokal ausgespielt. Sieger in der Leistungsgruppe eins (U15+-) war der TSV Achim gefolgt von den BW Kickers 1 aus Papenburg. Dritter wurde das Team des SV Meppen. In der Leistungsgruppe zwei (Ü18) siegte das Team der "Lukas-Heim/HEPs". Dieses Team lieferte sich mit dem Team des VfL Edewecht ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Team Oldenburg hat sich mit einem dritten Platz in der Tabelle sichern können. Wer Fußball nicht von der „Stange“ erleben wollte, hatte die Gelegenheit dazu in der Turnierpause. Es spielten zwei „Allstar Teams“ gegeneinander. Jede Mannschaft stellte zwei ihrer Spieler ab um daraus Mix-Mannschaften zu bilden. Kleine und große mit und ohne Beeinträchtigung spielten mit- und gegen einander Fußball, was dieser Sportveranstaltung zusätzlich einen besonderen Reiz verlieh.

„Das ist eine tolle Sache, denn die Fairness stand im Mittelpunkt. Wir waren von Anfang an dabei und sehen nun auch, wie sich viele Spieler weiterentwickeln“, freute sich Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim aus Papenburg. Er machte deutlich, dass nicht der sportliche Erfolg, sondern das Miteinander und die gemeinsame Freude am Spiel bei diesen Begegnungen im Mittelpunkt stehen. „Heute hat die Inklusion gesiegt und das große Interesse der auswärtigen Vereine verdeutlicht, dass wir hier mit dem Sportverein Blau Weiß und dem Projekt InduS ein Leuchturmprojekt geschaffen haben “, so Mäsker weiter. Die Begrüßung hat, wie auch im Vorjahr, der Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft vorgenommen. Der Verwaltungschef war sehr erfreut, dass dieses Turnier bereits zum vierten Male stattfand und lobte diese Veranstaltung als sehr gute Inklusionsarbeit der Trainer und Betreuer. Dies auch mit Unterstützung des InduS-Projektes vom emsländischen Kreissportbund (KSB). Die Siegerehrung nahmen Anna Sievers von der Projektgruppe InduS Emsland und Hans-Bernhard Mäsker vor. Jedem Teilnehmer wurde eine Medaille ausgehändigt. Neben dem Wanderpokal konnten die Siegermannschaften einen wertvollen Spielball in Empfang nehme. Unterstützt wurde dieses Turnier vom Kompetenzzentrum Kramer und der Ostfriesischen Volksbank (OVB). Da nach dem Turnier eigentlich auch schon wieder vor dem Turnier ist, gab Strehlau abschließend bereits den Termin für das kommende Jahr bekannt, an dem mit der fünften Auflage am 8. Februar 2020 auch ein kleines Jubiläum gefeiert wird.