Beratung für Unternehmen

Niedersachsen

Zentrale Beratungsstelle Arbeitsmarkt und Flüchtlinge (ZBS AuF)

Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich bitte an nachfolgende Beratungsstellen:

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und Interesse und hoffen, Ihnen mit dem nun verbleibenden Informationsservice auch weiterhin die eine oder andere Hilfestellung im wahrlich komplexen und komplizierten Themenfeld "Beschäftigung von Flüchtlingen" geben zu können.

Machen Sie es gut!


Aktuelles und wichtige Hinweise:

  • Ausbildungsduldung: Mit Runderlass vom 06.11.2017 weist das nds. Innenministerium darauf hin, dass eine Ausbildungsduldung, die vor dem 27.09.2017 unter der zu der Zeit gültigen Erlasslage erteilt wurde, nicht widerrufen oder zurückgenommen werden darf, nur weil sich seit dem 27.09.2017 die Erlasslage geändert hat. Dies hat insbesondere Bedeutung für Personen aus den sog. "sicheren Herkunftsstaaten" (u.a. Balkanstaaten, NICHT Afghanistan und Magreb-Staaten!!)) Den Erlass finden Sie hier
  • Wir hatten darauf hingewiesen, dass mit Weisung der BA vom 12.07.2017 auch afghanische Asylsuchende einen Zugang zu Integrationsmaßnahmen des SGB III haben. Mit erneuter Weisung vom 09.11.2017 kündigt die BA nun an, dass diese Regelung nur bis zum 31.12.2017 Gültigkeit hat. Eine in 2017 bereits erteilte Zusage für einen Deutschkurs gilt aber auch noch in 2018.

    Asylsuchende aus Afghanistan können aber - und das ist eine weitreichende Einschränkung - ab 01.01.2018 in KEINE Maßnahmen mehr zu ausbildungsbegleitenden Hilfen, zur assistierten Ausbildung und zu berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen vermittelt werden.

    Eine Förderung von asylsuchenden Afghanen/innen mit vermittlungsunterstützenden Leistungen der Arbeitsförderung (§§ 44 und 45 SGB III) ist dann grundsätzlich erst wieder nach einer Wartezeit von drei Monaten möglich, soweit die Erwerbstätigkeit nicht generell untersagt ist.

    Allerdings ist für die Berufsausbildungsbeihilfe und das Ausbildungsgeld mindestens sichergestellt, dass alle bereits bewilligten Anträge auch zukünftig Bestand haben. Sollte es also Widerrufe oder Probleme bei Neuanträgen geben, bitten wir unbedingt um Rückmeldung (an Frau Dr. Barbara Weiser, zbs-auf@caritas-os.de)
  • Der gemeinsame Gipfel von Bundesregierung und Ministerpräsidenten/innen zum Thema "Integration von nicht bleibeberechtigten Flüchtlingen" wurde vom 30.11.17 auf den 01.02.2018 verschoben.

Arbeitshilfen zum Download

a) Kurzinformation für Unternehmen in Niedersachsen: Wie kann ich Flüchtlinge beschäftigen? (Hrsg. DiCV OS)

b) Arbeitshilfe "Rahmenbedingungen von Praktika und ähnlichen betrieblichen Tätigkeiten für Asylsuchende und geduldete Ausländer/innen" (Hrsg. DiCV OS)

Eine Arbeitshilfe für Arbeitsverwaltung, Unternehmensverbände und Beratungsstellen
Zur Handhabung dieser Arbeitshilfe:
Um die komplexen Zusammenhänge und die jeweiligen Rahmenbedingungen im Themenfeld „Praktikum“ übersichtlich und nachvollziehbar darzustellen, wurde im Anhang des Dokuments eine Tabelle erstellt, die die Ergebnisse der einzelnen Erörterungen zusammenfasst. Im vorliegenden pdf-Format ist die Tabelle jeweils mit den Gliederungspunkten im Text verlinkt, so dass ein aufwendiges Suchen der einzelnen Abschnitte nicht erforderlich ist, sondern durch Anklicken der roten Gliederungspunkte eine automatische Weiterleitung in die jeweilige Textstelle erfolgt. Es empfiehlt sich, zunächst die ausdruckbare Tabelle (siehe folgende Nr. c) als Ausgangspunkt, bzw. als Wegweiser für weiterführende Beratungen oder Überlegungen zu nutzen.

c) Tabelle zur Arbeitshilfe "Rahmenbedingungen von Praktika und ähnlichen betrieblichen Tätigkeiten für Asylsuchende und geduldete Ausländer/innen" (Hrsg. DiCV OS)

d) Unternehmensinfo zur Ausbildungsduldung

e) Zugang zu Arbeitsmarkt und Leistungen des SGB II/III für Migranten/innen

Die gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Osnabrück entwickelte Arbeitshilfe enthält eine Übersicht über Aufenthaltstitel und Aufenthaltspapiere und den damit verbundenen Zugang zum Arbeitsmarkt sowie zu Leistungen der JobCenter und Arbeitsagenturen (Lebensunterhaltssicherung, Arbeitsmarktintegration und Spracherwerb). Die Arbeitshilfe beinhaltet auch Neuregelungen für Saisonarbeitnehmer/innen, unternehmensintern Transferierte sowie Forschende, Studierende, Praktikant/innen und europäische Freiwillige.