Warum eigentlich "Eine Kuh für Marx"?

Zu den Partnern in Russland gehören Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Diözesen und Caritasverbände der vier katholischen Diözesen in Russland.

Die Russland leistet Nothilfe und  unterstützt soziale Projekte für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen,  Menschen mit Behinderung und Obdachlose.

Die Hilfe reicht von direkten materiellen Zuwendungen über  Aus- und Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter der dortigen Einrichtungen bis zum Einsatz von ehrenamtlich engagierten  Helfern vor Ort.

Die Not der Menschen in Russland hat viele Gesichter:

  • Kinder und Jugendliche, die in Risikofamilien aufwachsen und täglich Armut, Drogen und Gewalt  ausgesetzt sind,
  • Alte Menschen, die von einer minimalen Rente leben, allein, krank und Hilfe bedürftig sind und auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen sind,
  • Mädchen und Frauen, die ungewollt schwanger werden und in ihrer Notlage allein gelassen sind,
  • Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, die aus der Gesellschaft ausgeschlossen sind, und dringend der Unterstützung im Alltag und in der Pflege bedürfen.
  • Obdachlose Menschen, die im Winter bei Minustemperaturen versuchen in Wärmeschächten zu überleben.

Unsere Kooperationen

Russlandweit

Die Russlandhilfe ist eng verbunden mit russischen und deutschen Partnerorganisationen. Für die gemeinsamen Projekte bedeutet dies einen lebendigen Austausch und eine stabile Tragfähigkeit.

Hauptkooperationspartner sind die Caritasverbände in den vier Diözesen in Russland.

Die Zusammenarbeit gestaltet sich in mehrmaligen Begegnungen im Jahr, gemeinsamen Besuchen der Einrichtungen vor Ort, Teilnahme an Seminaren und Hospitationen,  Austausch von Erfahrungsberichten.

Karte Russland

Bistum St. Clemens

Das Bistum St. Clemens

Zwischen dem Bistum Osnabrück und dem Bistum St. Clemens in Südrussland besteht seit 1998 eine besondere Partnerschaft.

Auslöser war das, mittlerweile in ganz Russland erfolgreiche, Kuhprojekt.

 In den darauffolgenden Jahren konnte den verschiedensten Bereichen soziale Projekte angestoßen und weiterentwickelt werden.

Im Fokus steht darüber hinaus  die direkte Hilfe für Menschen in Not, wie sie  durch katholische Priester und Ordensleute  im ganzen Bistum geleistet wird. Hierzu  zählen  die Notfallhilfe, die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten und der seelsorgerische Beistand.

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Basis der Partnerschaft mit dem Bistum St. Clemens ist der langjährige Kontakt  zu Bischof Clemens Pickel in Saratov  und zur Kirchengemeinde in  Marx an der Wolga.

Einen Einblick in seinen Alltag, seine Arbeit, das Leben der Priester und Schwestern im  Bistum St. Clemens,  gibt  Bischof Clemens Pickel in seinem Blog unter: www.kath-ru.blogspot.de

Über den Besuch von  Bischof Bode aus Osnabrück  in Russland 2014 lesen sie im Kuhheft  Nr. 45 "Bischof Bode in Russland"

Caritas Saratov

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Enger Partner  der katholischen Sozialarbeit ist die Diözesancaritas in Saratov im Bistum St. Clemens . Caritasdirektorin ist seit 2003 Oksana Lebedeva. Sie verantwortet mit ihren Mitarbeitern die Fortentwicklung besonders der Caritas-Kinderzentren , Jugendclubs, Friedensschulen, die Obdachlosenarbeit in Saratov und Wolgograd und die Hauskrankenpflegeprojekte in Saratov/ Engels, Wolgograd und Marx a.d. Wolga.

Infos, Berichte und Fotos über die Projekte, auf Russisch, mit einer Rubrik auch in deutscher Sprache, finden Sie unter http://caritasru.wordpress.com

Caritas St. Petersburg

Kooperationen - Caritas St. Petersburg_1024x768Eine Delegation aus St. Petersburg besucht das St. Maria-Elisabeth-Haus in Bad Laer.

Freiwillige aus dem Bistum Osnabrück  arbeiten in verschiedenen Projekten der  Caritas St. Petersburg . Schwerpunkt ist die Partnerschaft mit dem Verein Perspektiven e.V., der in staatlichen Wohnheimen Kinder und  Jugendliche mit starken körperlichen  und geistigen Behinderungen  betreut.

Projekte der Gewaltprävention, ein Kompetenz Zentrum für Schwangere und Mütter in Not, ein Suchtberatungszentrum, Fortbildungskurse am Caritas Bildungszentrum und ein Modellprojekt für die junge Menschen mit Behinderung werden über die Russlandhilfe mit Stiftungsgeldern finanziert.

www.caritas-spb.org.ru/de

Caritas Novosibirsk

In dem Bistums  "Verklärung des Herrn" in Westsibirien koordiniert und fördert die Diözesancaritas Novosibirsk die Entwicklung kirchlicher Sozialarbeit in den Bereichen Familien, Kinder und Jugendliche, Obdachlose, alten Menschen und Menschen mit Behinderung, Suchtkranke und in besonderen Notlagen. Die größten regionalen Zentren der Caritas sind in Omsk, Novosibirsk, Barnaul, Tscheljabinsk und Tomsk.

Die Russlandhilfe Osnabrück kooperiert mit der Caritas in Nowosibirsk im Rahmen der Freiwilligendienste und unterstützt zahlreiche   Projekte der Obdachlosenhilfe.

Das Kinderheim St. Nikolaus, das Mutter -und Kinderheim St. Sophia, das Hauskrankenpflegeprojekt, Qualifizierungsprogramme für Pädagogen für die Arbeit mit traumatisierten Kindern werden über die Russlandhilfe mit Stiftungsgeldern finanziert.

www.caritas-siberia.org

Soziales Seminar Osnabrück

SpielplatzbauerSpielplatzbauer bei der Artbeit.

Als Einrichtung der Jugend-und Erwachsenenbildung in katholischer Trägerschaft ist das Soziale Seminar im Bistum Osnabrück langjähriger Partner der Russlandhilfe. Die jugendlichen Teilnehmer setzen sich in unterschiedlichen Aktionen mit der Kinderarmut in Russland auseinander.

 In Jugendworkcamps  bauten Jugendliche  aus dem Bistum Osnabrück gemeinsam mit russischen Jugendlichen Kinderspielplätze in den Caritaskinderzentren  in Orsk, Orenburg und Barnaul.

www.sozialesseminar.de

Vor Ort in Russland, in den Millionenstädten wie auf dem Land sind viele Menschen in sozialen Bereichen aktiv. Ihnen möchte die Russlandhilfe als zuverlässiger Partner zur Seite stehen, um ihre Arbeit dauerhaft  zu unterstützen und langfristig abzusichern:

  • Caritasmitarbeiter, Ordensleute und Ehrenamtliche setzten sich in zahlreichen  Caritas -Projekten dafür ein, die Situation der Menschen  durch professionelle Hilfsangebote zu verbessern.
  • Priester und Schwestern sind oft viele Kilometer unterwegs, zu entlegenen Dörfern und Familien, um mit den Gläubigen zu beten, Sakramente zu spenden und ihnen  in besonderen Notlagen zu helfen.
  • Der Aufbau dauerhafter sozialer  Strukturen vor Ort, die Vernetzung von Hilfsangeboten,  Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern sind Schwerpunkte der katholischen Sozialarbeit in Russland.

Das Blog der Caritas-Russlandhilfe

Kuhblog

Hier erhalten Sie Einblicke in die tägliche Arbeit von Ottmar Steffan und der Russlandhilfe – aktuell und persönlich: 

blog.eine-kuh-fuer-marx.de