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Stand: 05.02.2018

Pressemitteilung

Raumteiler wird zu Kunstobjekt

Papenburg. Bisher war die Trennwand in der Eingangshalle vom Haus Vosseberg schon auf dem ersten Blick als Solche zu erkennen. Das ist anders, seitdem Marcel Gralak und mehrere Klienten aus dem MeH-Bereich (Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen) zu Farben und Pinseln griffen, um dem Foyer einen ganz eigenen Stempel aufzudrücken.

Moorlandschaft trifft auf RaumteilerMoorlandschaft trifft Trennwand: Der Bezug zur Region war Marcel Gralak und seinem Team bei der Umsetzung des Kunstprojektes im Haus Vosseberg sehr wichtig.Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

Einen konkreten Titel hat man bewusst für dieses überdimensionale Werk vermieden, denn wie es nicht selten in der Kunst üblich ist, soll auch hier ein gewisser Interpretationsspielraum ermöglicht werden, beispielsweise ob es sich um eine Morgen- oder Abenddämmerung handelt. Sicher ist hingegen, dass mit dem Bild ein Ort an der Ems und damit ein Stück lokale Identität abgebildet wird.

Bei der Umsetzung des Werkes diente das Bild von Frank Wernken als Vorlage. Er ist Klient des MeH-Bereiches und hatte für das Hafenfest und den späteren Kunstkalenders anlässlich des 50-jährigen Bestehens vom St. Lukas-Heim dieses Bild geschaffen. "Das Spannende war hier sicherlich, dass wir aufgrund der Flächenlänge keine 1:1-Umsetzung vornehmen konnten, sondern links und rechts noch freie Bereiche hatten, die es galt, vor Ort kreativ zu gestalten", so Marcel Gralak als Leiter der Kunsttherapie im MeH-Bereich. Beeindruckt zeigten sich Heinz-Bernhard Mäsker als Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim und Uwe Wilgmann als Leiter vom Haus Vosseberg über das gelungene Resultat mehrerer Wochen kreativer Arbeit. "Ich freue mich sehr über den tollen Abschluss dieses Projektes", so Mäsker. Er ermutigte die Künstlergruppe, auch in der ein oder anderen Teileinrichtung des St. Lukas-Heimes ebenfalls kreativ tätig zu werden. Wilgmann freute sich ebenfalls, denn nun habe das Haus im Eingangsbereich eine ganz individuelle Note. Nach seinen Worten ist die Umgestaltung des Eingangs noch nicht abgeschlossen. Die Beleuchtung, aber auch weitere Raumgestaltung durch Pflanzen und Sitzgelegenheiten sowie die weitere farbliche Harmonisierung durch den Bau- und Technischen Dienst der Zentralverwaltung sollen das Werk mit dem Gebäudekörper noch stärker vereinen.