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Stand: 31.08.2017

Pressemitteilung

Starkes Benefizturnier

Golfsport und gute viele Taten auf dem Gutshof

Papenburg. Golf und gute Taten standen am Sonntag dem 1. Oktober im Mittelpunkt beim Gutshof in Papenburg. Denn rund 60 Gäste folgten einer Einladung des Golfclubs Gutshof zu einem Benefizgolfturnier zu Gunsten des St. Lukas-Heims. Auch wenn der Verlauf des fünfstündigen Events für viel Spannung sorgte, so gab es am Ende nur Gewinner.

 

Benefiz-Golfurnier Gesamte SiegerNach dem Benefizgolfturnier erfolgte die Siegerehrung im Clubheim. Unser Foto zeigt: Ralf Janssen (von links), Hartmut Harders, Therese Jansen, Johannes Hebbelmann, Ewald Jürgens, Wilfried Kloppenburg, Frank Müßig, Dirk Fiedler, Gerold Jansen, Holger Nordmann, Jutta Ohling, Jürgen Eden/St. Lukas-Heim

Petrus hatte es einmal mehr gut gemeint mit dem St. Lukas-Heim. Wie schon beim Fest der bunten Vielfalt am 3. September bescherte er auch am 1. Oktober den Golfern sehr gutes Wetter und damit beste Wettkampfbedingungen. „Dieses Event ist sicherlich einmalig in der Geschichte unseres Golfclubs, da es sich um ein Jubiläumsturnier handelt. Wir haben es sehr gerne ausgerichtet, denn hier werden Menschen bedacht, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagte der Präsident Hermann Rüländer. Umso mehr freute er sich über die Ankündigung von Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker und der Pädagogischen Leiterin Sandra Schmidt, dass der Erlös für den Kauf einer Spezialschaukel für Rollstuhlfahrer eingesetzt werden soll. Das derzeitige Modell sei inzwischen in die Jahre gekommen und bedürfe einer Neuanschaffung. Mäsker und Schmidt hatten vor der Siegerehrung die Gelegenheit erhalten, die Einrichtung und die Caritas-Werkstätten mit den rund 1.100 Mitarbeitern im Rahmen einer Power-Point-Präsentation vorzustellen. Aktuell hält das St. Lukas-Heim 325 stationäre und 240 ambulante Wohnplätze vor. Der ambulant tätige Familienentlastende Dienst (FED) betreut derzeit mit seinen haupt- und ehrenamtlichen Kräften rund 740 Familien, deren Angehörige im häuslichen Umfeld leben. Zur vielzitierten Teilhabe gehöre auch die Arbeit. In den Caritas-Werkstätten Papenburg, Börger und Dörpen sind nach Mäskers Worten täglich rund 840 Menschen mit Behinderungen für Auftraggeber aus der Industrie und dem Handwerk tätig. Dabei hob der Geschäftsführer den Berufsbildungsbereich „Stellwerk“ an der Bahnhofstraße hervor. Dort werden Menschen mit Behinderungen für Außenarbeitsplätze in den Bereichen Hauswirtschaft, Gartenbau und als Handwerksgehilfen für Holz und Metall qualifiziert. „Wir möchten die Inklusion in die Arbeitswelt weiter fördern und suchen daher Praktikumsplätze für unsere Teilnehmer“, so Mäsker. Die Betriebe werden nach seinen Worten von qualifizierten Mitarbeitern des neuen Fachdienstes Berufliche Inklusion unterstützt. Für einen stimmungsvollen Rahmen sorgte vor und nach der Siegerehrung die Wohnheimband „Windspiel“ unter der Leitung von Stefan Hövelmann. Dabei bekamen die Gäste auch einige Kostproben des Rappers Hafid Meroche zu hören. Der Golflehrer Hendrik Harms, Präsident Rüländer und die Pädagogische Leitung Sandra Schmidt und Geschäftsführer Mäsker nahmen im Anschluss die mit Spannung erwartete Siegerehrung vor. Bei der Auswertung „Brutto Damen“ siegte Therese Jansen gefolgt von Brigitte Boese und Anette Erbo-Pieper, während beim „Brutto Herren“ Holger Nordmann den ersten Platz für sich verbuchen konnte. Platz zwei belegte Johannes Hebbelmann gefolgt von Wilfried Kloppenburg. Auch bei der Zählung „Netto bis 21,8“ siegte Johannes Hebbelmann gefolgt von Ewald Jürgens und Hartmut Harders. Beim „Netto 21,9 bis 54“ erwies sich Wilfried Kloppenburg am erfolgreichsten. Den zweiten Platz belegte Ralf Janssen, während Dirk Fiedler es auf Platz drei schaffte. Den „Longest Drive“ der Damen erreichte Anette Erbo-Pieper. Bei den Herren war es Gerold Jansen. Frank Müßig und Jutta Ohling hingegen hatten die besten Händchen beim „Nearest tot he Pin“. Die Preise, darunter sogenannte Zaunkieker, Edelstahlgrills, Bollerwagen oder fein ausstaffierte Herbst-Dekokästen werden in den Caritas-Werkstätten gefertigt. Für die Anschaffung der Rollstuhlschaukel kamen etwas über 6000 Euro zusammen. Mäsker bedankte sich bei allen für die vielfältige Unterstützung.