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Stand: 05.02.2018

Pressemitteilung

FDP-Bundestagsabgeordneter Jens Beeck besucht St. Lukas-Heim

Dazu besichtige er das Vitus-Haus, ein Objekt, in dem ambulante und stationäre Angebote vorgehalten werden. Begleitet wurde der Jurist von den liberalen Kommunalpolitikern Jan J. Albers aus Papenburg, Dr. Antje Siuts aus Heede und Marion Terhalle aus Aschendorf. Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer des St. Lukas-Heimes und der Caritas-Werkstätten nördliches Emsland machte deutlich, dass sich die Einrichtung in seiner über 50-jährigen Tradition immer stark am Bedarf der Klienten und Angehörigen orientiert habe. Daher habe man schon sehr früh mit einer dezentralen Ausrichtung begonnen und die Weichen für eine sozialraumnahe Betreuung und Förderung gestellt.

Das St. Vitus-Haus in der Ortsmitte von Dörpen wurde nach seinen Worten im Juni 2015 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Unter dem Dach befinden sich die ambulanten Dienste Frühförderung, Familienentlastender Dienst (FED) sowie die Wohnassistenz. In unmittelbarer Nachbarschaft wohnen in einem neuerrichteten Gebäude zwölf Menschen mit erhöhtem Betreuungs- und Pflegebedarf. Weitere zwölf Menschen mit gleichem Bedarf haben eine dauerhafte Bleibe am Dorfteich gefunden. Dabei handelt es sich nach Mäskers Worten um das Projekt „Leben wie jeder andere". Ziel war auch hier der Wandel von der Zentralisierung zu einer wohnortnahen, sozialraumnahen Ausrichtung, um Menschen mit Behinderungen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Denn viele der Bewohner stammen aus Dörpen oder den Nachbargemeinden und sind in der örtlichen Caritas-Werkstatt an der Forst-Arenberg-Straße tätig.

„Ungebrochen ist das Interesse nach Außenarbeitsplätzen oder Praktikumsplätzen. Daher bitte ich alle Unternehmen wohlwollend zu prüfen, ob sie einen Menschen mit Behinderungen nicht eine Chance geben möchten", so Mäsker. Derzeit machten im nördlichen Emsland 34 Unternehmen sehr positive Erfahrungen mit diesen neuen Mitarbeitern. Sozialpädagogisch begleitet werden sie vom neuen Fachdienst berufliche Inklusion (FBI).

Jens Beeck informiert sich über sozialraumnahe AngeboteSchon sehr früh richtete sich das St. Lukas-Heim in seiner über 50-jährigen Geschichte dezentral aus. Das machte Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker auch gegenüber dem FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Beeck deutlich, der mit mehreren liberalen Kommunalpolitikern das Vitus-Haus in Dörpen besichtigte. Jürgen Eden

Der FDP-Politiker und seine Begleiter zeigten sich beeindruckt von den differenzierten, sozialraumorientierten Angeboten und Hilfen des St. Lukas-Heims. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass die Weichen für die vielzitierte Inklusion bereits im Kindesalter gestellt werden müssen. Entsprechend müssten in den kommenden Jahren die Angebote in den Kindertagesstätten und Schulen weiterentwickelt werden.