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Stand: 31.08.2017

Aktuelles / März 2017

Eingliederung im Fokus

Auftaktgottesdienst zum 50. Geburtstag vom St. Lukas-Heim

St. Lukas-Heim fördert seit 50 Jahren Menschen mit Behinderungen Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm hat ein eigens gebildeter Arbeitskreis zum 50jährigen Bestehen des St. Lukas-Heim erstellt. Jürgen Eden/St. Lukas-Heim, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Papenburg. Gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen: Für diesen Leitsatz steht das St.-Lukas-Heim in Papenburg. In diesem Jahr blickt die Einrichtung auf ihr 50jähriges Bestehen zurück. Ein Arbeitskreis entwickelte ein umfassendes Jubiläumsprogramm   mit einer Vielzahl an Veranstaltungen, die zum Teil auch öffentlich sind. Die Schirmherrschaft übernimmt Landtagspräsident Bernd Busemann. Zum Start in das Jubiläumsjahr wird am Sonntag dem 2. April um 11 Uhr in der St. Antonius-Kirche gefeiert.  

Als die Thuiner Franziskanerinnen auf Veranlassung des damaligen Bischofs Helmut-Hermann Wittler das ehemalige Bischöfliche Schülerheim am Gasthauskanal 9 in Papenburg übernahmen, um dort ein Heim für Menschen mit Behinderungen einzurichten, betraten sie Neuland. Denn eine institutionelle Betreuung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen rückte erst einige Jahre später in den gesellschaftlichen Mittelpunkt. Die Trägerschaft übernahm der Caritasverband Osnabrück. „Unsere Geschichte verdeutlicht, dass wir von Anfang an dezentral ausgerichtet waren und schon sehr früh ambulante Hilfen entwickeln konnten“, sagt Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker. Heute ist die Einrichtung der Eingliederungshilfe im nördlichen Emsland und südlichen Ostfriesland mit einer  Vielzahl differenzierter Hilfen dezentral und sozialraumorientiert tätig. Das beginnt nach seinen Worten bei der Frühförderung, umfasst die Inklusion in die Arbeitswelt und Freizeit sowie Wohnen und Leben im Alter. Ein Arbeitskreis entwickelte ein vielschichtiges Programm. Dem Gremium gehören neben Heinz-Bernhard Mäsker viele  Leitungs- und Fachkräfte aus den Teileinrichtungen sowie der frühere NDR-Moderator und jetzige Caritas-Botschafter Ludger Abeln an. Den Auftakt bildet am Sonntag dem 2. April der Eröffnungsgottesdienst mit Dechant Franz-Bernhard Lanvermeyer in der St. Antonius-Kirche. Anschließend ist ein Fastenessen mit kleinem Rahmenprogramm auf dem Vorplatz der St. Antonius-Kirche geplant. Da im St. Lukas-Heim schon sehr früh die Weichen für ambulante Hilfen gestellt wurden und damit der weitere Leitsatz „Ambulant vor Stationär“ einen besonderen Stellenwert einnahm, wurde bereits vor 25 Jahren der Familienentlastende Dienst (FED) ins Leben gerufen. Dieses weitere Jubiläum wird am 11. Mai mit einem Festprogramm gewürdigt. Mehrere Fachveranstaltungen  aber auch eine Lesung des Buches „Tim lebt“ schließen sich an. Diese Lesung ist am 19. Mai im Arkadenhaus geplant. Am 30. Mai soll gemeinsam der Hümmlinger Pilgerweg von Sögel nach Werpeloh beschritten werden. Mit einer „Inklusiven Disco der bunten Vielfal“ wird am 7. Juli ein stimmungsvoller Rahmen für alle in der Discothek Red River (Johann-Bunte-Straße) angeboten. Flotte Marschmusik aber auch eine Vielzahl an Klassiker stehen am 25. August ab 19.30 Uhr bei einem Benefizkonzert vom Luftwaffenmusikkorps im Mittelpunkt. Zu einem Fest der bunten Vielfalt ist am Sonntag dem 3. September die gesamte Bevölkerung zum Mitmachen und Mitfeiern eingeladen. Der gesamte Gasthauskanal verwandelt sich dazu in eine farbenfrohe und vielfältig ausstaffierte Meile. Kräftig geprobt wird bereits jetzt für ein selbstentwickeltes Musical, dass sich mit den Entwicklungen vom St. Lukas-Heim und der gesellschaftlichen Inklusion befasst. Es soll vom 8. bis 10. November in der Stadthalle Papenburg erlebbar werden.

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