Aktuelles / November 2017

Meppen

„Wir möchten da sein, wo das Leben ist“

Gruppenbild auf BaustelleCaritasdirektor Franz Loth hält die Kapsel in der Hand, die mit dem Grundstein vermauert wird. Sie enthält eine Ausgabe der Meppener Tagespost, eine Liste der führenden Politiker, einige Münzen und weitere Unterlagen, die der Nachwelt einmal Auskunft geben, wie die Welt am Tag der Grundsteinlegung aussah. Mit Loth zusammen feierten Repräsentanten aus Kirche, Politik, Verwaltung und Gesellschaft die Grundsteinlegung. Foto: Caritas/Roland Knillmann

Ein weiterer Meilenstein für das innerstädtische Großprojekt des Caritasverbandes und des Ludmillenstiftes ist im Wortsinn erreicht: Caritasdirektor Franz Loth, Caritas-Geschäftsführer Marcus Drees, Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis, Bürgermeister Helmut Knurbein  und Propst Dietmar Blank legten im Beisein vieler Gäste am Freitag den Grundstein für das neue Caritas-Beratungszentrum in unmittelbarer Nähe der Propsteigemeinde St.Vitus.

Caritasdirektor Franz Loth betonte, dass die Lage mitten in der Stadt und in unmittelbarer Nähe weiterer sozialer Einrichtungen Ausdruck dafür sei, dass es auch um die Pflege von Netzwerken gehe: "Die Zeit der Einzelkämpfer ist endgültig vorbei." Das unterstrich auch der emsländische Caritas-Geschäftsführer Marcus Drees. Ihm ist zudem die Nähe zu den Menschen wichtig: "Wir möchten da sein, wo das Leben ist. Dieser Ort bewerkstelligt das ganz toll." Drees erläuterte das Konzept des Neubaus, der stark von den zukünftigen Nutzern her gedacht sei: "Unsere Klienten werden sich schnell zurecht finden. Zum Beispiel finden sie unseren Basisdienst, die Allgemeine Soziale Beratung, demnächst direkt neben dem Empfang - da muss keiner mehr lange suchen." Auch an die, die nicht auf dem Präsentierteller die Dienste der Caritas in Anspruch nehmen wollen, wurde auch gedacht: "Wir haben neben dem Haupteingang noch einen zweiten Eingang geschaffen." Wichtig sei jedoch vor allem die Barrierefreiheit im ganzen Haus.
Die emsländische Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis dankte dem Caritasverband für sein Engagement und machte auch der Stadt Meppen ein Kompliment: "Dieser Neubau ist ein Ausrufungszeichen für das soziale Selbstverständnis der Stadt." Das nahm Bürgermeister Helmut Knurbein gerne an und lobte seinerseits den Caritasverband: "Es ist ein großer Wurf, der hier entsteht."

Nachdem der erste Bauabschnitt der neuen Tiefgarage mit rund 100 Parkplätzen fertiggestellt ist, sind die Bauarbeiten für das neue Caritas-Beratungszentrum begonnen worden. 
Dort werden ab Spätsommer 2018 auf drei Stockwerken und insgesamt 1000 Quadratmetern alle acht Fachdienste mit ihren rund 40 Mitarbeitern untergebracht. Das ermöglicht auch eine Wiedereingliederung der Fachambulanz Sucht. "Mit der räumlichen Nähe zu Kirchengemeinde und Krankenhaus machen wir deutlich, welche Bedeutung die katholische Kirche für Meppen und allgemein für die Gesellschaft hat", sagte Caritasdirektor Loth.  

Ansprechpartner: Marcus Drees, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland, madrees@caritas-os.de, Tel. 05931 984250