Aktuelles/September 2017

Meppen/Geeste/Twist

Nahtloser Übergang ins Berufsleben

el mitteMarcus Drees (Geschäftsführer Caritas Emsland-Mitte Pflege GmbH), Gabriele Fehnker (Pflegedienstleitung), Claudia Koers, Alexander Ströer, Nadine Herzog, Gabriele Hager und Sonja Stagge (stv. Pflegedienstleitung). Foto: Caritas Emsland

Davon profitieren beide Seiten: Gabriele Hager, Nadine Herzog und Claudia Koers sind nach dreijähriger Ausbildung beim Caritas Pflegedienst Emsland-Mitte frisch examinierte Altenpflegerinnen - und werden alle drei vom Pflegedienst in die Beschäftigung übernommen. "Dieser nahtlose Übergang freut uns ebenso wie die Mitarbeiterinnen", betont Pflegedienstleitung Gabriele Fehnker. "Das schafft für alle Beteiligten Kontinuität und Planbarkeit. Und wir freuen uns, in Zeiten des Fachkräftemangels gut ausgebildete Mitarbeitende halten zu können."

Sonja Stagge, stv. Pflegedienstleitung, lenkt den Blick bewusst auf die Altersstruktur der drei frisch examinierten Altenpflegerinnen, von denen zwei bereits über 40 Jahre alt sind. Sie sagt: "Eine Ausbildung in diesem Bereich kann nicht nur für junge Menschen nach dem Schulabschluss interessant sein, sondern auch für gestandene Erwachsene, die sich neu orientieren möchten und einen Job mit sicherer Perspektive suchen." Mitarbeitende profitierten bei der Caritas von der überdurchschnittlichen tariflichen Vergütung, familienfreundliche Strukturen und guten Angebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Dass der Pflegebereich beileibe nicht nur etwas für Frauen ist, dafür steht Alexander Ströer. Der 23-Jährige hat im vergangenen Jahr seine Ausbildung beim Caritas Pflegedienst Emsland-Mitte abgeschlossen und arbeitet seitdem dort in der ambulanten Pflege. "Der Beruf ist unendlich vielfältig, und durch die Arbeit mit Menschen ist kein Tag wie der andere", erläutert er. "Als Altenpfleger habe ich den ganzen Menschen im Blick, nicht nur seine körperliche Versorgung. Die Dankbarkeit in den Augen der Patienten ist für mich die größte Motivation weiterzumachen." Sonja Stagge betont: "Inzwischen gibt es immer mehr auch jüngere Patienten mit teils schweren Erkrankungen, denen viel daran liegt, im häuslichen Umfeld von einer männlichen Pflegekraft betreut zu werden." Deshalb hebt sie hervor: "Wir freuen uns über Männer, die Interesse haben. Pflege ist eben nicht nur Frauensache."