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Hilfe für Menschen auf der Flucht
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| Foto: KNA/Deutscher Caritasverband e.V |
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Die Chancen, vor denen Flüchtlinge in Deutschland stehen, lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Wer dem Land und seinem
Wohlstand nutzt, ist willkommen. Wer traumatisiert Zuflucht sucht, findet schwerer Anerkennung. Das ist menschenunwürdig und
unchristlich. Die Caritas will allen Menschen &ndash unabhängig von Geschlecht, Religion, Herkunft oder wirtschaftlicher Kraft &ndash in
Würde begegnen und ihnen zu einem guten Leben verhelfen. Dazu dienen Beratung, Ausbildung und lebenspraktische Begleitung,
aber auch das politische Eintreten für Flüchtlinge. Fachliche Kompetenz, Menschlichkeit sowie entschiedene Anwaltschaft sind
die Fundamente dieses Handelns. Doch immer öfter stößt unsere Arbeit an finanzielle Grenzen. Der Migrationsfonds kann Not lindern. Ich bitte Sie daher herzlich,
durch Spenden unsere Arbeit zu begleiten.
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Diakon Dr. Gerrit Schulte Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes
Gemeinsam handeln ´
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Wo der Fonds helfen konnte: Ein Mann wurde in seinem Heimatland gefoltert und flüchtete vor politischer Verfolgung nach Deutschland. Psychisch labil,
verkraftete er den Stress im Flüchtlingswohnheim nicht und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sein Asylantrag
wurde abgelehnt. Es folgte ein unbegründeter Aufenthalt in Abschiebehaft. Der Mann erlitt einen völligen gesundheitlichen
Zusammenbruch. Der Caritasverband konnte ihm Dank des Migrationsfonds helfen. Er ging in Vorleistung für einen Rechtsanwalt und zahlte einmalige
Beihilfen bis der Aufenthaltstatus und der Bezug von Sozialleistungen geklärt waren.
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Menschen auf der Flucht
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Eine alleinstehende Kurdin aus der Türkei stellte in Deutschland einen Asylantrag, um sich vor einer Zwangsheirat zu schützen.
Er wurde abgelehnt. Zwischenzeitlich erkrankte sie an schweren Depressionen und unternahm mehrere Suizidversuche. Eine beantragte muttersprachliche Psychotherapie wurde abgelehnt, mit der Begründung, dass die Erkrankung chronisch sei und vermutlich bereits vor der Einreise bestanden habe. Seit Anfang 2005 wird die Duldung der jungen Frau aufgrund der Suizidgefahr
jeweils um einen Monat verlängert. Der Migrationsfonds ermöglichte ein psychiatrisches Fachgutachten, an dessen Ende doch eine Therapie stand. Schließlich konnte
sie aus dem Flüchtlingslager Bramsche-Hesepe ausziehen Und hat heute wieder eine neue Perspektive
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Der Migrationsfonds
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Die Migrationsdienste des Caritasverbandes setzen sich für zugewanderte Menschen ein. Für einige Notlagen und Aktivitäten
gibt es keine öffentlichen Finanzmittel. In solchen Fällen kann der Migrationsfonds helfen. Er
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- unterstützt durch unbürokratische finanzielle Hilfe
- bietet Betroffenen finanzielle Vorleistungen und Darlehen
- finanziert diverse Informations-veranstaltungen mit
- fördert die ehrenamtliche Arbeit für und mit Migranten
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Beispielweise
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- übernimmt der Fonds anteilig Kosten für dringend notwendige Heimatbesuche oder die Teilnahme von Kindern an Freizeiten
- unterstützt er Dolmetschereinsätze finanziell
- finanziert Kampagnenfilme und Veranstaltungen
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und hilft in Rechtsverfahren oder akuten sozialen Notlagen
Spenden und Kontakt:
Um den Menschen zu helfen, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon eine kleine Spende kann Großes bewirken. Spenden können auf folgendes Konto eingezahlt werden:
Sparkasse Osnabrück, BLZ 26550105, Kto-Nr. 230003
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Kontakt: Caritasverband für die Diözese Osnabrück Fachbereich Migration Ludger Haukap Knappsbrink 58 49080 Osnabrück Telefon: 0541/34978-157 E-Mail: LHaukap@caritas-os.de
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